«Solche Typen fehlen uns» Gladbach trauert Xhaka nach

Borussia Mönchengladbach kommt in der Bundesliga nicht auf Touren. Für Fohlen-Manager Max Eberl ist klar, woran es seinem Team fehlt.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Kult-Coach Otto Rehhagel verrät «Mario Basler musste man ein paar...
2 Vom Helden zum Buhmann Frankfurt-Fans wollen Seferovic loswerden
3 Hradecky mit dem Hands des Jahres Leipzig siegt dank Goalie-Depp

Fussball

Bundesliga

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 17 40:10 42
2 RB Leipzig 17 34:15 39
3 Hoffenheim 17 30:17 31
4 Dortmund 17 37:20 30
5 Hertha BSC 17 25:19 30
6 Frankfurt 17 22:15 29
7 1. FC Köln 17 21:15 26
8 Leverkusen 17 26:25 24
9 Freiburg 17 22:29 23
10 Schalke 17 21:19 21
11 Mainz 17 26:30 21
12 Wolfsburg 17 16:24 19
13 Augsburg 17 13:19 18
14 Gladbach 17 15:25 17
15 Bremen 17 21:36 16
16 Hamburg 17 14:32 13
17 FC Ingolstadt 17 14:28 12
18 SV Darmstadt 98 17 11:30 9
teilen
teilen
2 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Seit sieben Spielen und dem 25. Oktober sieglos, am Wochenende gegen Dortmund mit 1:4 untergegangen, Tabellerang 13: Borussia Mönchengladbach befindet sich in der Krise!

Der Gladbach-Jubel am Samstagnachmittag im Signal Iduna Park ist nur von kurzer Dauer. 59 Sekunden lang, um genau zu sein. Dann merzt Aubameyang den BVB-Fehlstart nach Raffaels Führungstor (6.) aus.

Mehr braucht es nicht, um den Widerstand des Teams von Coach André Schubert zu brechen. Nach Schlusspfiff gehen die Fohlen einmal mehr mit gesenktem Haupt vom Feld. Die Enttäuschung ist den Spielern ins Gesicht geschrieben. 

Die Selbstsicherheit, mit der die Borussia in der vergangenen Saison verzückt und sich als vierstärkste Kraft in der Bundesliga gar für die Königsklasse qualifiziert hatte, scheint wie weggeblasen. Die Folge: Man dümpelt im hinteren Tabellenmittelfeld herum.

«Wir verteidigen zu naiv»

Das hat auch mit dem Abgang einer Gladbacher Galionsfigur zu tun. Granit Xhakas (24) Wechsel zu Arsenal hinterlässt bei der Equipe um Yann Sommer, Nino Elvedi und Josip Drmic eine Lücke, die sich so einfach nicht schliessen lässt.

Sportchef Max Eberl legt nach der 1:4-Klatsche im Borussia-Duell den Finger in die Wunde: «Wir verteidigen zu naiv. Wir haben das mit Typen wie Granit Xhaka und Martin Stranzl gekonnt, weil die das in die Hand genommen haben, das Gespür für die Situation hatten und das geregelt haben. Solche Typen fehlen uns jetzt auf dem Platz.» 

Während Martin Stranzl (36) seine Fussballschuhe mittlerweile an den Nagel gehängt hat, ist Xhaka bei seinem neuen Arbeitgeber noch nicht unentbehrlich. In Arsène Wengers Startformation fungierte «Gunner-Granit» in dieser Saison lediglich in neun von 22 Partien. 

In Nordrhein-Westfalen würden sie ihn mit Handkuss und offenen Armen empfangen. Denn dort fehlt Xhaka an allen Ecken und Enden. (sag)

Publiziert am 05.12.2016 | Aktualisiert am 12.12.2016

Neueste Videos

5 Kommentare
  • Tashunka  Blue aus Watt
    05.12.2016
    Schubert wird ganz klar überbewertet...was hat er schon fertig gebracht?Nichts als Unruhe innerhalb dem Team weil er kein oder zu kompliziertes Spielsystem hat. Da könnte auch Xhaka nichts ändern wenn der Chef ein so kompliziertes Fussball spielen lässt.
  • Arnold  Sommerhalder aus Walterswil
    05.12.2016
    Favre ist nicht ohne Grund abgehauen. Sowohl in Berlin als auch bei Gladbach hat man ihm die Besten immer verkauft.
    • Tashunka  Blue aus Watt
      05.12.2016
      Wenn dem so einfach wäre Herr Sommerhalder, müsste Fischer bei Basel auch abhauen...denn auch ihm hat man viele Topspieler weggekauft..
  • Eloise   Lang 05.12.2016
    in der ersten spielzeit wurde granit von den meisten gladbach-fans noch verhöhnt und als leichtgewicht verspottet und jetzt weinen diese fans dem xhaka eine träne nach? da geht für mich etwas nicht mehr auf.
  • drafi  schweizer aus berg
    05.12.2016
    ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte dass es am Coach liegt, Xhaka war bestimmt ein Leader, doch für mich hat Trainer Schubert die ganze letzte Saison von Favres Arbeit Profitiert, Schubert hat kein Konzept, er Würfelt die Mannschaft dauernd durcheinander, von hinten bis vorne sind die Spieler Verunsichert, nach einer Führung schalten alle sofort auf Resultathalten, das Selbstvertrauen das nächste Tor zu machen ist nicht da, Schubert wird Fliegen, BMG ist im Abstiegsstrudel