«Solche Geschichten hören sie in München nicht gerne»: Sforza warnt den Shaqiri-Clan

Shaq denkt über einen Wechsel nach. Kubi rät ihm zu bleiben. Sforza hebt den Mahnfinger.

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Fussball

Bundesliga

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 34 80:17 88
2 Dortmund 34 82:34 78
3 Leverkusen 34 56:40 60
4 Gladbach 34 67:50 55
5 Schalke 34 51:49 52
6 Mainz 34 46:42 50
7 Hertha BSC 34 42:42 50
8 Wolfsburg 34 47:49 45
9 1. FC Köln 34 38:42 43
10 Hamburg 34 40:46 41
11 FC Ingolstadt 34 33:42 40
12 Augsburg 34 42:52 38
13 Bremen 34 50:65 38
14 SV Darmstadt 98 34 38:53 38
15 Hoffenheim 34 39:54 37
16 Frankfurt 34 34:52 36
17 Stuttgart 34 50:75 33
18 Hannover 34 31:62 25
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«Wenn Vereine wie Liverpool, ManU oder Inter kommen, hören wir uns das sicher an», sagt Shaqs Bruder und Berater Erdin.

Hintergrund: Unser Zauberzwerg kommt wohl zu vielen Einsätzen – aber er ist nicht Stammspieler. Bayern-Trainer Pep Guardiola sagt: «Er ist unser wichtigster Einwechselspieler.» Das stinkt den Shaqiris. Erdin: «Im Alter von 22 Jahren muss Xherdan regelmässig spielen.»

Dem stimmt Kubilay Türkyilmaz wohl zu, mit 35 Toren der zweitbeste Torschütze der Nati-Geschichte. Aber er fragt sich: «Warum ist denn Xherdan überhaupt zu Bayern gegangen? Er wusste, dass er mit Robben, Ribéry, Kroos, Götze und Müller eine gewaltige Konkurrenz hat. Wenn er zum Ziel hatte, von Beginn weg unbestrittener Stammspieler zu sein, hätte er einen anderen Klub wählen müssen.»

Dennoch rät Kubi nicht zum Wechsel. «Ich bin sicher: «Die nächste Saison gehört Xherdan! Der eine oder andere der erwähnten Nati-Stars wird lange WM-Nachwehen haben, weil deren Teams in Brasilien weit kommen. Shaq wird vermehrt spielen – und diese Chance packen!»

Falls er im Sommer doch gehen sollte, dann, so Kubi, weder zu Inter noch zu ManU, die seien im Neuaufbau begriffen. «Liverpool ginge, aber die Premier League ist nicht Shaqs Liga. Am besten wäre Dortmund. Der Fussball, den Jürgen Klopp spielen lässt, kommt ihm entgegen.»

Ciri Sforza (44), von 1995 bis 1996 und von 2000 bis 2002 bei den Bayern unter Vertrag, warnt den Shaqiri-Clan: «Solche Geschichten hören sie in München nicht gerne. Damit könntest du bei der Bayern-Familie in einen Hammer laufen. Xherdan darf stolz auf das sein, was er bisher bei Bayern erreicht hat. Er hat viele Einsätze. Und wenn er von der Bank kommt, schiesst er sofort Tore oder macht Assists. Auch Spieler wie Müller oder Götze, um nur zwei zu nennen, sind oft nur zweite Wahl.»

Publiziert am 20.03.2014 | Aktualisiert am 20.03.2014
Wechsel-Gedanken: Shaq ist bei Bayern auf gutem Weg, aber an Ribéry, Robben und Co. kommt er nicht vorbei. Noch nicht. play
Wechsel-Gedanken: Shaq ist bei Bayern auf gutem Weg, aber an Ribéry, Robben und Co. kommt er nicht vorbei. Noch nicht. freshfocus

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27 Kommentare
  • Maxi  Niederberger 20.03.2014
    Dafür dass er oft auf der Banbk sitzt, verdient er sehr gut. Wenn ich auf der Bank sitze, bekomme ich kein Salär. Stimmt doch, oder nicht?
  • Sepp  Deflorin 20.03.2014
    Shaqiri ist mit seinem Bruder Erdin falsch beraten! Der Bruder hat schon mehrfach unkluge Aussagen gemacht. Alle im Zusammenhang mit möglichst schnell sehr viel Geld verdienen. Das merken doch auch die Experten.
  • Ingo  Hartwich , via Facebook 20.03.2014
    Bayern hat Shaq von Beginn an als Ergänzungsspieler geholt, und liess ihm alle Optionen sich durchzusetzen und er hat auch noch alle Chancen dazu. Ein Wechsel zu welchem Verein, aus dem momentan besten Team fliehen in dem er wachsen könnte? Er sollte sich die Chance zur Erfahrung nehmen und nicht zurückrudern, aber in keinem Fall Druck machen auf diesem billigen Niveau. Die Fussballgeneration der U17-Weltmeister wird ihre Chance sicher bekommen auf höchstem int. Level.
  • Heidi  Keller aus Zürich
    20.03.2014
    Hochmut kommt vor dem Fall. Und dann ziehen sich auch andere Spitzenclubs zurück, weil sie auf verlässliche Spieler setzen.
  • Amir  Agic , via Facebook 20.03.2014
    Was für ein Clan? Sind 2 Personen nun auch schon ein Clan? Meine Frau und ich ein Clan? Ich finde dieses Wort etwas unangebracht