Sieben sieglose Spiele in Serie: Jetzt spricht Rodriguez über die Wolfsburg-Krise

Der VfL Wolfsburg steckt tief in der Krise. Wolfsburg-Verteidiger Ricardo Rodriguez äussert sich zu der Negativ-Serie der Wölfe.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 34 80:17 88
2 Dortmund 34 82:34 78
3 Leverkusen 34 56:40 60
4 Gladbach 34 67:50 55
5 Schalke 34 51:49 52
6 Mainz 34 46:42 50
7 Hertha BSC 34 42:42 50
8 Wolfsburg 34 47:49 45
9 1. FC Köln 34 38:42 43
10 Hamburg 34 40:46 41
11 FC Ingolstadt 34 33:42 40
12 Augsburg 34 42:52 38
13 Bremen 34 50:65 38
14 SV Darmstadt 98 34 38:53 38
15 Hoffenheim 34 39:54 37
16 Frankfurt 34 34:52 36
17 Stuttgart 34 50:75 33
18 Hannover 34 31:62 25
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Am härtesten trifft es am Samstag Wolfsburgs Neuverpflichtung Julian Draxler bei dessen Rückkehr nach Schalke. Die Wölfe sind harmlos wie Schäfchen und gehen 0:3 unter. «Ein Spiel zum Vergessen», sagt Draxler. Die Niederlage habe ihn mehr geschmerzt als die Pfiffe der Schalke-Fans, sagt der Weltmeister.

Mitten drin im kriselnden VW-Klub: Unsere Natispieler Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez.

Auch der Linksverteidiger ist einigermassen sprachlos: «Seit sieben Spielen ohne Sieg. Ich weiss nicht, wann ich das zum letzten Mal erlebt habe», sagt er zu BLICK.

Rodriguez kann sich nicht erklären, weshalb der Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer in der Meisterschaft nicht auf Touren kommt. Rodriguez: «Die Mannschaft hat grosses Potential. Weshalb wir uns im Moment so schwer tun, weiss ich auch nicht.Wir dürfen nun einfach nicht nervös werden und müssen weiter hart arbeiten. Dann klappt es ganz sicher bald wieder. Gegen Ingolstadt am nächsten Wochen­ende muss ein Sieg her!»

Vfl-Trainer Dieter Hecking wählt drastische Worte nach dem 0:3: «Die Mannschaft spielt nicht wie eine Mannschaft. Das ist das Grundübel.»

Manager Klaus Allofs setzt noch einen drauf: «Man wird sehen, wer so eine Situation meistern kann. Einige sind der Situation nicht gewachsen.»

Einen schlechten Sonntagnachmittag erwischt gestern auch Nati-Verteidiger Johan Djourou.
In der 41. Minute vertändelt der HSV-Captain in der Mitte der eigenen Hälfte den Ball, Kölns Simon Zoller sagt Danke und schiebt zur Gästeführung ein. Djourou zeigt Grösse, zeigt nach dem Patzer auf sich, als wollte er sagen: «Sorry, mein Bock!»

Die Hamburger holen den Rückstand dank einem sehenswerten Tor von Nicolai Müller (46.) wieder auf.

Neuzugang Josip Drmic steht beim HSV in der Startformation.

Publiziert am 08.02.2016 | Aktualisiert am 22.04.2016

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2 Kommentare
  • Mike  Müller aus Zürich
    08.02.2016
    Bei dem Trainer würde ich die Freude am Fussball auch verlieren. Dieser Fussballlehrer hat null Ausstrahlung, wirkt langweilig, hat kein inneres Feuer und bringt immer die selben Floskeln. Entsprechend hat der Trainer - ausser in Wolfsburg mit dem von VW und Allofs zusammengekauften Startruppe - auch noch nie etwas gewonnen.......
  • michel  koeb 08.02.2016
    Ein Artikel mehr zum vergessen.....absolut keine Erklärung, nichts !