Schummel-Schiri zahlt Schadenersatz

  • Aktualisiert am 03.01.2012

FRANKFURT - Der Deutsche Fussball-Bund und Ex-Schiri Robert Hoyzer haben ihren Rechtsstreit aussergerichtlich beigelegt. Der wegen Spielmanipulationen verurteilte Hoyzer zahlt 126'000 Euro Schadenersatz.

Hoyzers Vorteil an dieser Lösung: Er kann den geschuldeten Gesamtbetrag in Raten abstottern. Spätestens 2010 soll er die ersten Zahlungen in Höhe von monatlich 700 Euro an den DFB überweisen. Dieser wiederum will das Geld für soziale Zwecke verwenden.

Hoyzer anerkannte, einen Schaden von 750000 Euro verursacht zu haben. Der DFB verzichtete auf vollen Ersatz, um Hoyzer nach der Verbüssung seiner Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten eine Chance auf seinem weiteren Lebensweg einzuräumen.

Der Skandal hatte im Frühjahr 2005 für grosses Aufsehen gesorgt. Die Ermittlungen ergaben, dass Hoyzer vier Spiele manipuliert und dafür von kroatischen Hintermännern 67000 Euro sowie einen Plasma-Bildschirm erhalten hatte. (hfj/si)

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