Bayern und Dortmund im Gleichschritt Rodriguez meldet Robben ab

Dortmund und Bayern München gewinnen ihre Partien gegen Hoffenheim (3:1) und Wolfsburg (2:0) und stehen weiter punktgleich an der Tabellenspitze. Rodriguez überzeugt trotz Niederlage in seinem zweiten Spiel von Beginn an.

  • Aktualisiert am 28.01.2012
1 / 5 Bildern
Bildinformation einblenden
1 / 5 Bildern
Bildinformation einblenden
François Affolter und Werders Geschäftsführer Klaus Allofs. François Affolter und Werders Geschäftsführer Klaus Allofs.- key

Bayern München – VfL Wolfsburg 2:0

Ricardo Rodriguez steht auch in seiner zweiten Partie für die «Wölfe» von Beginn weg auf dem Platz. Er spielt stark – und hat auch Wettkampfglück: Der ehemalige FCZ-Verteidiger holt in der 41. Minute Ribéry im Strafraum von den Beinen und hat Glück, dass Referee Zwayer nicht auf den Elfmeter-Punkt zeigt. Die Bayern sind vermehrt am Drücker und gehen durch Mario Gomez in der 59.Minute in Führung. Nach einem Kroos-Freistoss in den Strafraum erzielt der Stürmer sein 17. Saisongoal im Nachschuss – Benaglio ist chancenlos. Bayern-Star Arjen Robben bekundet gegen seinen jungen Gegenspieler Rodriguez (19) viel Mühe. «Der Holländer sieht gegen Ricardo Rodríguez zumeist kein Land», lobt «Bild.de». Lob für «Ricci» gab es auch von «Sportbild.de»: «Beim VfL konnten Benaglio und Rodriguez, der Arjen Robben gut im Griff hatte, am besten gefallen.»

Werder Bremen – Bayer Leverkusen 1:1

Erfolgreiches Debüt für Werder-Neuzugang François Affolter. Der ausgeliehene Young Boy steht gleich in Werders Startaufstellung und kann sich nach 29. Minuten über den Führungstreffer freuen: Pizarro verwertet eine Flanke in den Strafraum mit einer schönen Volleyabnahme. Nach einer knappen Stunde sieht Bremens Defensive zum ersten Mal nicht gut aus und schon zappelt der Ball im Netz. Nach einer Ecke stürmt Goalie Wiese (zu) unmotiviert aus seinem Kasten, kommt nicht an die Kugel und Reinartz muss aus wenigen Metern nur einköpfen. Affolter trifft keine Schuld. In der Schlussphase gelingt Werder beinahe der Siegtreffer, doch eine Direktabnahme von Rosenberg (82.) prallt lediglich an den Pfosten.

Borussia Dortmund – 1899 Hoffenheim 3:1

Meister BVB ist weiter in Ballerlaune. Nach dem 5:1 gegen den HSV kommt auch Hoffenheim unter die Räder. Shinji Kagawa schiesst den BVB gegen die Kraichgauer in der 16. Minute in Front. Nach einer halben Stunde erhöht Kevin Grosskreutz auf 2:0. Sein zweiter Treffer kurz vor der Pause (44.) wird korrekterweise wegen Abseits aberkannt. Dafür schnürt Kagawa in der zweiten Hälfte (54.) ein Doppelpack. Der Japaner erhält die Kugel nach einem Doppelpass von Grosskreutz per Hacke zurück – und schiebt eiskalt ein. Der Anschlusstreffer von Johnson (63.) ist nicht mehr als Resultat-Kosmetik.

Hertha BSC – Hamburger SV 1:2

Mit der zweiten Torchance schiesst Marcel Jansen die Fink-Truppe in Front. Nach einem Zuspiel von Diekmeier haut Stürmer Guerrero zuerst über denn Ball, Jansen ist aber zur Stelle und lässt Hertha-Keeper Kraft keine Chance. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte pennt die Berliner Defensive komplett. HSV-Stürmer Petric schaltet am schnellsten und drückt die Kugel aus fünf Metern per Kopf über die Linie zum 2:0. In der 81. Minute macht es Lasogga mit seinem Kopfballtreffer nochmals spannend. Doch der HSV zittert sich zum Sieg.

FC Augsburg – 1. FC Kaiserslautern 2:2

Unfassbare Szene in Augsburg: Der eingewechselte Stephan Hain (Augsburg) trifft nur 20 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 2:2-Ausgleich. Zuvor drehte Kaiserslautern das Spiel, nachdem sie nach fünf Minuten in Rückstand gerieten.

1. FC Köln – Schalke 04 1:4

Keine fünf Minuten sind gespielt, da nagelt Podolski den Ball in die Maschen – 1:0 für das Heimteam. Schalke dreht mit einer starken zweiten Halbzeit das Spiel. Dank Marica (60./72.), Hunterlaar (78./Penalty) und Höger (82.) fahren die Gäste aus Gelsenkirchen doch noch die drei budgetierten Punkte ein. Schalke liegt damit weiterhin punktgleich hinter Leader Bayern und Dortmund auf dem dritten Rang.(rae)

TV-Kommentator Marcel Reif sorgt für Wirbel

Weniger als einen Monat vor dem Champions-League-Hinspiel zwischen dem FC Basel und Bayern München äussert sich der renommierteste deutsche Fussballkommentator Marcel Reif herablassend und wenig schmeichelhaft über den Schweizer Fussball.

 

Der Chefkommentator des Pay-TV-Senders Sky bezeichnete die Schweizer Liga aus seiner deutschen Optik als «gemütlich» und im internationalen Vergleich «bestenfalls drittklassig». Reif gab dieses Urteil im Zusammenhang mit den Schweizer Internationalen Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez zu Beginn seiner Reportage des Bundesliga-Spiels Bayern München - Wolfsburg ab. (Si)

Kommentare (16)

  • Franzel  Anliker , Bern
    es ist immer wieder erstaunlich, wie sie vom "blick, " ihnen gegenüber kritische beiträge weglassen....zwar ist es ihr gutes recht, aber objektiver journalismus ist das nicht...ich wünsche ihnen trotzdem einen schönen sonntag, aber der rodriguez hat den robben eben doch nicht abgemeldet.....da fehlt ihm noch viel bis zu dieser klasse.....schreiben sie bitte objektiver!!!!!
    • 29.01.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Peter  Müller , Adliswil
    Auch wenn M. Reif ein bisschen recht hat, empfinde ich seine Aussage als unnötig und arrogant. Deutsch halt...
    • 29.01.2012
    • 2 Gefällt mir
  • Der Marcel ist doch REIF für die Bananen-Insel. Weil die BL so gut ist, hat der deutsche Meister Dortmund die CL-Gruppenphase kläglich auf dem 4. Rang beendet. Und weil die SL so schlecht ist, hat der FC Basel den letztjährigen CL-Finalisten Manu hinter sich gelassen......! Aber die Deutschen hatten halt schon immer Probleme, Ihre Stärken und Schwächen richtig zu erkennen....!
    • 28.01.2012
    • 0 Gefällt mir
    • Hans  Meier
      Komische Theorie. Die Buli ist die 3 beste Liga. Das ist Fakt. Unabhängig vom Abschneiden des BVB in der CL. Die PL ist ja auch nicht schlecht, nur weil Manchaster raus ist. Und dass die SL schlecht ist können Sie ja gerne in der 5 Jahrewertung nachlesen. Da hilft es auch nicht, dass Basel alle 20 Jahre mal in das 8tel Finale der CL kommt. Die Schweizer hatten aber immer schon Probleme ihre schwache Liga bzw. die Nati international einzuordnen! Kann man da eventuell von Unwissenheit oder sogar von Arroganz sprechen........
      • 29.01.2012
      • als Kommentar auf Helena 
      • 0 Gefällt mir
    • rolando  random
      hm, können wir im anstehenden Duell gegen München ja beobachten... ich vermute fast, da ist allein aus finanzieller Sicht noch eine große Lücke. Aber außer Frage: eine tolle Leistung des FCB in der Gruppe!!
      • 29.01.2012
      • als Kommentar auf Helena 
      • 0 Gefällt mir
  • Lionel  Werren , das Original
    Typisch deutsch zwar, aber diesmal stimmts. Gurkenliga Superleague!
    • 28.01.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Jean-Pierre  Zuercher , Santa Eulalia del Rio, Ibiza
    Robben hat kein Tor geschossen, der Ball prallte gegen seine Hände und er lacht noch jetzt darüber. RR spielte solid aber er muss noch weniger Raum am Gegenspieler lassen. Der Typ ist einfach Power geladen.
    Marcel Reif hat natürlich recht, die Axpo ist eine GurkenLiga im fussballersichen und im management. Wo sind die Ziele, die Erwartungen, will man noch lange mit diese lächerliche 10er jetzt sogar 9 Klübchen weiter machen. Ich wäre dafür Basel, YB,Sion und vielleicht ein Zurcher klubs in der zweiten Bundesliga neu anzumelden und mal sehen.
    übrigens Die Bundesliga ist auch nur 4te Wahl. Dieses Spiel war ein gutes Beispiel,
    • 28.01.2012
    • 1 Gefällt mir
Seite 1 2 3 »
Seitenanfang

Top 3

1 Für Messi Wunderheilung bei Eren Derdiyok!bullet
2 1. Training mit Hertha «König Otto» lässt im Schnee trainierenbullet
3 Favre siegt auswärts Gladbach überholt Bayern - Affolter schlägt...bullet

Fussball