Tiefstapelei trotz Kaufrausch Reichen 38 Millionen nicht, Herr Favre?

Lucien Favre ist auf grosser Shoppingtour und investiert dutzende Millionen in neue Stars. Dennoch tritt der Gladbach-Coach auf die Euphorie-Bremse.

  • Publiziert: 20.07.2012

Spielt Gladbach kommende Saison um den Titel mit?»

Trotz der millionenschweren Shoppingtour tritt Lucien Favre vor der neuen Saison auf die Euphoriebremse. «Im Moment ist nur noch von den Neuzugängen die Rede, aber man darf nicht vergessen, wen wir verloren haben. Wir müssen unsere Mannschaft neu aufbauen», bekräftigt der Trainer von Borussia Mönchengladbach.

Neben Goalgetter Marco Reus (zu Borussia Dortmund) verabschiedeten sich auch Dante (Bayern München) und Roman Neustädter (Schalke 04) vom fünfmaligen deutschen Meister. «Das ist so, als würde der FC Barcelona Messi, Xavi und Piqué verlieren», meint Favre.

Die Millioneneinnahmen für die Abgänge hat Gladbach komplett in die Mannschaft reinvestiert. Torjäger Luuk de Jong (kommt für 14,5 Millionen CHF von Twente Enschede), Granit Xhaka (für 10 Millionen von Basel), Alvaro Dominguez (10 Millionen von Atletico Madrid) sowie Peniel Mlapa (3 Millionen von 1899 Hoffenheim) verpflichtet. Nicht einmal Branchenkrösus Bayern München hat so viel Geld ausgegeben.

«Wir sollten uns nicht davon blenden lassen, dass wir viel Geld für Transfers ausgegeben haben. Wir haben auch viel Qualität verloren», erinnert Favre. Und betont: «Schön, dass die Spieler in der Schweiz oder in Holland auf sich aufmerksam gemacht haben. Aber es ist eine andere Sache, sich in der Bundesliga durchzusetzen. Wir brauchen Zeit!». (sau)

Beliebteste Kommentare

  • Hans  Gusen , Zug
    Gladbach hat viel Geld eingenommen. Es ist ihr gutes Recht, die Einnahmen wieder einzusetzen, schließlich wollen sie wieder um die CL-Plätze mitspielen. Mit Xhaka, Dominguez und de Jong haben sie drei richtige Granaten geholt. Zudem machen Max Eberl und Lucien Favre einen hervorragenden Job.
  • seb  cicero
    Die Wahrheit liegt nicht auf den Mannschaftslisten am Ende der Transferperiode sondern letztlich auf dem Platz.
    • 20.07.2012
    • 75
    • 6

Alle Kommentare (5)

  • Michael  Vrtacnik , Aarau , via Facebook
    Bin eigentlich ein Fan von Favre. Aber langsam redet er sich mit seinem ständigen Understatement noch um seinen Job.
    • 21.07.2012
    • 6
    • 60
  • Kevin  Meier , Locarno , via Facebook
    Gladbach hat eine fantastische Saison gespielt. Der Trainer und die Mannschaft können stolz auf sich sein. Im Leben und im Fussball ist es eben so. Menschen gehen und kommen. Jetzt sind neue willige junge Spieler im Kader, die der Bundeslige frischen Wind verleihen werden. Es ist absolut richtig auf die Abgänge zu reagieren und neue Spieler zu verpflichten!
    • 21.07.2012
    • 46
    • 1
  • Sepp  Schlau-Meier
    Der «Favresche Klagegesang» ist ja nichs neues. Den «Traktor Neustädter» mit dem «Mercedes Xavi» gleichzusetzen, ist ja wohl der Witz des Jahres.
  • seb  cicero
    Die Wahrheit liegt nicht auf den Mannschaftslisten am Ende der Transferperiode sondern letztlich auf dem Platz.
    • 20.07.2012
    • 75
    • 6
  • Hans  Gusen , Zug
    Gladbach hat viel Geld eingenommen. Es ist ihr gutes Recht, die Einnahmen wieder einzusetzen, schließlich wollen sie wieder um die CL-Plätze mitspielen. Mit Xhaka, Dominguez und de Jong haben sie drei richtige Granaten geholt. Zudem machen Max Eberl und Lucien Favre einen hervorragenden Job.

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Runde 34 Bundesliga

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 34 98:18 91
2 Dortmund 34 81:42 66
3 Leverkusen 34 65:39 65
4 Schalke 34 58:50 55
5 Freiburg 34 45:40 51
6 Frankfurt 34 49:46 51
7 Hamburg 34 42:53 48
8 Gladbach 34 45:49 47
9 Hannover 34 60:62 45
10 Nürnberg 34 39:47 44
11 Wolfsburg 34 47:52 43
12 Stuttgart 34 37:55 43
13 Mainz 34 42:44 42
14 Bremen 34 50:66 34
15 Augsburg 34 33:51 33
16 Hoffenheim 34 42:67 31
17 Düsseldorf 34 39:57 30
18 Fürth 34 26:60 21

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