Red-Bull-Chef Mateschitz über Bayern-Boss «Uli Hoeness ist ein super Typ!»

BLICK trifft Dietrich Mateschitz vor dem Bayern-Knaller um den Wintermeister. «Hätte das einer vorausgesagt, wäre er für verrückt erklärt worden!»

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 17 40:10 42
2 RB Leipzig 16 31:15 36
3 Hertha BSC 16 24:16 30
4 Frankfurt 16 22:12 29
5 Hoffenheim 16 28:17 28
6 Dortmund 16 35:19 27
7 1. FC Köln 16 21:15 25
8 Freiburg 17 22:29 23
9 Leverkusen 16 23:24 21
10 Mainz 16 26:30 20
11 Schalke 16 20:19 18
12 Augsburg 16 13:17 18
13 Wolfsburg 16 15:24 16
14 Gladbach 16 15:25 16
15 Bremen 16 20:34 16
16 Hamburg 16 14:31 13
17 FC Ingolstadt 16 14:27 12
18 SV Darmstadt 98 16 11:30 8
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Dietrich Mateschitz (72) sitzt im Hangar-7 in Salzburg. In seinem Heiligtum, das TV-Studio, Restaurants, alte Flieger, Formel-1-Autos und eine eigene Landebahn beherbergt. Der Red-Bull-Boss ist gut gelaunt – und voller Vorfreude auf den Knüller in München. Sein RB Leipzig, punktgleich mit dem FC Bayern, kann heute mit einem Sieg Wintermeister werden. Mateschitz sagt: «Wir haben eine echte Chance gegen die Bayern mit unserem soliden Fussball.»

RB Leipzig ist das Team der Stunde. 2009 gegründet, von der fünften in die erste Liga durchmarschiert. Nun auf Platz 2, punktgleich mit dem Rekordmeister.

«Wenn einer vorausgesagt hätte, dass am 21. Dezember 2016 Bayern gegen Leipzig der Spitzenkampf um den Herbst-Titel wäre, dann wäre er für verrückt erklärt worden», sagt Mateschitz. Und ergänzt: «Wir versuchen natürlich, da oben zu bleiben. Doch wir sind ja keine Träumer und wollen einfach weg aus dem Mittelfeld. Wir wissen ja, dass vier die Champions League und zwei die Europa League erreichen – das ist das Minimalziel.»

Mateschitz wird heute im Stadion sitzen. «Ich muss gehen. Auch wegen Uli Hoeness. Das ist einer der besten Fussballkenner. Ein super Typ. Wir haben noch einige gemeinsame Projekte in München zu diskutieren.» Mateschitz besitzt mit Red Bull München den amtierenden deutschen Eishockey-Meister. «Und in der zweiten Saison stehen wir jetzt wieder an der Spitze.»

Doch erst will Mateschitz Hoeness die Punkte stehlen: «Hoffenheim hat ja gegen München auch 1:1 gespielt. Wir haben das jüngste und eines der billigsten Teams der Bundes­liga. Und werden nie wahnsinnige Transfersummen einsetzen.»

Das stabile Fundament in Leipzig unter Sportdirektor Ralf Rangnick soll garantieren, dass ein Fall Leicester unmöglich ist. Der englische Meister spielt in dieser Saison gegen den Abstieg. «Uns wird das nie passieren. Dafür ist das ganze Gerüst zu stabil», sagt Mateschitz.

Vom Schweizer Goalie Fabio Coltorti (36) schwärmt Mateschitz: «Der Mann hat viel für unseren Aufbau getan.» Hat der Schweizer Goalie noch eine Chance auf einen neuen Vertrag? «Schwierig, sehr schwierig», macht Mateschitz wenig Hoffnung.

Publiziert am 21.12.2016 | Aktualisiert am 21.12.2016

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5 Kommentare
  • Wolfgang  Gallin aus Berlin
    21.12.2016
    herr greiff, hoeneß hat mit 27 jahren als manager den fc. bayern übernommen. dieser verein ist heute der einzige schuldenfreie im bezahlbaren fußball agierende verein, weltweit. wenn sie auch nur ein kleines bisschen von dieser großartigen leistung eines u. hoeneß vorweisen können, ziehe ich den hut vor ihnen. sollte es aber nicht so sein, würde ich mich an ihrer stelle eines kommentars verwehren.
  • Jürg  Greiff 21.12.2016
    Ein "Typ" isgt Hoehness wohl schon, aber Super? Da kommen doch gewissen Zweifel auf.
    • drafi  schweizer aus berg
      21.12.2016
      Herr Greiff, ich muss da voll und ganz Herr Gallin recht geben und Unterstützen, man kann den FCB mögen oder auch nicht, doch mit der Leistung von Herrn Hoeness sollte das dann nichts zu tun haben, ansonsten ist es nur der blanke Neid, oder nicht Herr Greiff, Leistung sollte man immer Anerkennen, ansonsten ist man nur ein schlechter Verlierer
  • Pedro  Rodriguez 21.12.2016
    Heute gibts ein 5:0 für die Bayern und dann beginnt die Talfahrt von Leipzig
  • Heinz  Nütteler 21.12.2016
    Der Honess Ueli ist ein netter Kerli. Das weiss man schon lange.