Petric: «Ich glaube, der HSV will mich verkaufen»

  • Publiziert: 16.06.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

Zwar erteilt Hamburg jedem regelmässig eine Absage, der Mladen Petric kaufen will. Doch Petric will nicht so recht dran glauben. Besonders Wolfsburg ist weiter am Baggern.

Zu lange ist es her, seit sich der letzte HSV-Verantwortliche bei Mladen Petric gemeldet hat. Das wundert den Stürmer und verunsichert ihn. «Ich habe das Gefühl, dass man mich ab einer bestimmten Summe doch verkaufen will», sagt Petric.

In gleichem Masse ist er beeindruckt – und zwar von dem Verein, der ihn unbedingt aus Hamburg wegtransferieren will: dem VfL Wolfsburg. Der Deutsche Meister will seine Bemühungen um den schweizerisch-kroatischen Doppelbürger nicht einstellen. «Es imponiert mir sehr, dass Wolfsburg immer noch Interesse bekundet, obwohl der HSV das erste Angebot abgelehnt hat», lässt der beste HSV-Angreifer (12 Tore) die Vereinsverantwortlichen via «Bild» wissen.

Kommt der Deal also doch zustande? Wenn es nach den Nordlichtern geht, wohl eher nicht. Mit Ivica Olic (10 Treffer) geht die Hälfte des kroatischen Supersturms bereits an die Bayern verloren. Und neue Stars sind nicht in Sicht.

Wandervogel bald bei Benaglio?

Den Meister aus Wolfsburg kümmert das wenig. Petric soll ein Teamkollege von Diego Benaglio werden. VfL-Geschäftsführer Jürgen Marbach: «Wir behalten uns ausdrücklich vor, die Gespräche noch mal aufzunehmen.» Und selbst Petrics Berater Volker Struth sieht Möglichkeiten: «Ich möchte nichts mehr ausschließen.»

Petric also bald bei den Wölfen? Es wäre sein dritter Verein in der Bundesliga seit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund 2007. (sme)