Operation muss warten Bürki geht trotz Handbruch zum Dinner

Als wenn nichts geschehen wäre, fährt Roman Bürki nach seinem Handbruch zum Nachtessen.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 16 38:9 39
2 RB Leipzig 16 31:15 36
3 Hertha BSC 16 24:16 30
4 Frankfurt 16 22:12 29
5 Hoffenheim 16 28:17 28
6 Dortmund 16 35:19 27
7 1. FC Köln 16 21:15 25
8 Freiburg 16 21:27 23
9 Leverkusen 16 23:24 21
10 Mainz 16 26:30 20
11 Schalke 16 20:19 18
12 Augsburg 16 13:17 18
13 Wolfsburg 16 15:24 16
14 Gladbach 16 15:25 16
15 Bremen 16 20:34 16
16 Hamburg 16 14:31 13
17 FC Ingolstadt 16 14:27 12
18 SV Darmstadt 98 16 11:30 8
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Beim Pizza-Schneiden hätte Dortmunds Keeper Roman Bürki am Samstagabend wohl ein Stechen im Handrücken gespürt. Doch der Berner lässt sich in seinem Lieblingsrestaurant im Ruhrpott wie fast immer Crevetten und Rindsfilet-Stückchen auf gemischtem Salat servieren.

Zwar zupft sich der 26-jährige Nati-Goalie beim Essen zwischendurch mal die Finger der rechten Hand. Aber nichts lässt auf einen Bruch hindeuten.

Klar, nach dem 1:0-Triumph gegen Meister Bayern München schüttet Bürkis Körper jede Menge Glückshormone aus. Und das im Wettkampf produzierte Adrenalin wirkt ebenfalls schmerzstillend.

Erst am Sonntagmorgen bemerkt Bürki nach dem Aufstehen, dass seine Hand stark geschwollen ist. Wenig später zeigen die Röntgen-Bilder den Bruch eines Mittelhandknochens.

Da die Hand auch gestern noch zu stark geschwollen ist, konnte noch nicht operiert werden. Der Eingriff erfolgt diese Woche im Knappschaftskrankenhaus Brackel in Dortmund. Bürki fällt bis Ende Jahr aus.

Der Bruch geschieht offenbar bei einem Zweikampf mit Bayern-Stürmer Lewandowski. Der Kopf des Polen ist härter als das Knöchelchen in Bürkis Hand.

Ausgerechnet Lewandowski: Die Bayern-Tormaschine liess Bürki im Oktober 2015 bei der 1:5-Pleite schon einmal alt aussehen. Und an der EM in Frankreich bewarfen ihn die Schweizer Fans nach dem Achtelfinal-Out mit Bierbechern, weil sich Lewandowski vor ihnen unsportlich aufgeplustert hatte.

PS. Nur knapp eine Stunde vor Bürkis Handbruch verletzt sich im 467 km entfernten Letzigrund auch sein jüngerer Bruder Marco (23). Bei GC – Thun (1:1) muss der Berner Verteidiger in der 64. Minute mit einer Fuss-Prellung raus.

Publiziert am 22.11.2016 | Aktualisiert am 22.11.2016

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