Nach 8 Monaten zurück im Teamtraining So nah war Drmic am Karriereende!

Am 13. März zog sich Nati-Stürmer Josip Drmic (24) einen Knorpelschaden im Knie zu. Jetzt ist er zurück bei Gladbach im Mannschaftstraining und redet mit BLICK über seine Leidenszeit.

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Platz +/- Mannschaft SP Tore Punkte
1 0 Bayern 17 40:10 42
2 0 RB Leipzig 17 32:15 39
3 2 Hoffenheim 17 30:17 31
4 2 Dortmund 17 37:20 30
5 -2 Hertha BSC 16 24:16 30
6 -2 Frankfurt 17 22:13 29
7 0 1. FC Köln 16 21:15 25
8 0 Freiburg 17 22:29 23
9 2 Schalke 17 21:19 21
10 -1 Leverkusen 16 23:24 21
11 -1 Mainz 16 26:30 20
12 1 Wolfsburg 17 16:24 19
13 -1 Augsburg 17 13:19 18
14 0 Gladbach 17 15:25 17
15 0 Bremen 17 21:36 16
16 0 Hamburg 17 14:32 13
17 0 FC Ingolstadt 17 14:28 12
18 0 SV Darmstadt 98 17 11:30 9
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Josip Drmic, am Mittwoch haben Sie erstmals seit acht Monaten wieder mit den Teamkollegen trainiert. Was war das für ein Gefühl?
Josip Drmic: «Vor dem Training war ich unruhig und angespannt. Ich fühlte mich irgendwie als läge ein Geschenk vor mir, welches ich auspacken darf. Im Laufe des Trainings kehrte dann schnell wieder Normalität ein. Aber ich fühlte mich einfach gelöst, glücklich und positiv.»

Ziemlich genau acht Monate haben Sie auf diesen Tag hingearbeitet. Keine Schmerzen im Knie?
«Nein, alles ist gut verlaufen. Aber wissen Sie, ich muss es erst mal ganz easy und langsam angehen. Dennoch ist es für mich ein grosser Schritt nach vorne.»

Haben Sie in diesen acht Monaten ohne Fussball stark gelitten?
«An einigen Tagen mehr, an einigen weniger. Je länger es ging, desto gelassener wurde ich. Es ist passiert und musste wohl so sein. Das ist nun mal Schicksal. Ich habe in diesen Monaten viel gelernt.»

Was denn?
«Ich habe in dieser Zeit gemerkt, auf wen ich mich verlassen kann und wer immer für mich da ist. Diejenigen, die zu dir stehen, auch wenn es nicht so gut läuft. Zudem habe ich wieder einmal gemerkt, dass ich mich auf meine Familie verlassen kann.»

Sie haben sich zwischenzeitlich sogar schon mit Ihrem Karriereende auseinandergesetzt...
«... Ja. Bis zu den Ergebnissen der MRT (Magnetresonanztomographie, die Red.) ist mir das auch durch den Kopf gegangen. Bei einem Knorpelschaden kann man ja nie wissen, wie es herauskommt. Es kann auch das Karrieren-Ende bedeuten. Dafür gibt es leider einige Beispiele.»

Ihre Nati-Kollegen haben mit vier Siegen in vier Spielen einen Traumstart in der WM-Qualifikation hingelegt. Haben Sie sich das 2:0 gegen die Färöer am Sonntag angesehen?
«Klar. Zuhause vor dem TV, da ich leider nicht im Stadion sein konnte. Ich gratuliere meinen Kollegen zu diesem super Start in die Qualifikation. Wir sind eine gute Mannschaft mit einem super Teamgeist.»

Und wann geben Sie Ihr Comeback im Klub?
«Das kann und will ich nicht abschätzen. Ich mache mir nun sicher keinen Stress und keinen Druck. Ich komme dann zurück, wenn ich hundertprozentig dafür bereit bin.»

Publiziert am 17.11.2016 | Aktualisiert am 17.11.2016

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