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Nach seiner Entlassung beim VfL Bochum spricht Trainer Marcel Koller Klartext. «Ich musste um meine Gesundheit fürchten. Ich hatte das Gefühl, dass einige betrunkene Menschen über ihre Grenzen gehen», sagt Koller in der «Sportbild».
Nach der fatalen 2:3-Niederlage gegen Mainz am 19. September und den wütenden Fanprotesten getraute sich Koller erst spät am Abend, das Stadiongelände zu verlassen.
Die Angst war nicht grundlos. Denn: Bereits mehrmals sei dem Zürcher vor seinem Haus das Auto zerkratzt worden. Da beginne man, sich selbst zu hinterfragen, und denke an Rücktritt.
Eine Rückkehr in die Schweiz ist für Koller keine Option. Sein Ziel sei es, in der Bundesliga zu bleiben. Nur wenn er bis Sommer 2010 keinen Job gefunden hat, verlässt er Bochum. Kein Wunder: Bis dahin kassiert er pro Monat weiterhin rund 50000 Euro. (keu/zbi)
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Bochumer Fans machen Stimmung gegen Koller. (Keystone)