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Felix Magath zeigt nicht das geringste Mitleid mit Jürgen Klinsmann, der bei Bayern München als Trainer entlassen wurde. «So ist das Geschäft», sagt der zukünftige Schalke-Trainer in der «Bild» kurz und knapp. «Wenn der schnelle Erfolg ausbleibt, dann sind plötzlich selbst gut gemeinte Verträge nichts mehr wert.»
Ist das etwa eine Retourkutsche von Magath an Klinsi? Wir erinnern uns: Der Schwabe hatte von 2004 bis 2006 als damaliger deutscher Bundestrainer die Vereine der Bundesliga kritisiert. Sein Vorwurf: Die Spieler seien zu wenig fit. Seither herrscht Eiszeit zwischen den beiden Trainern, schliesslich gilt «Quälix» Magath (damals Trainer der Bayern) als Fitness-Guru und Schleifer.
Der 55-Jährige weiss genau, was es heisst, bei den Bayern rauszufliegen. 2007 wurde Magath durch Ottmar Hitzfeld ersetzt. Seine Zeit bei den Münchnern war aber um einiges erfolgreicher als die von Klinsi – der Aschaffenburger gewann zweimal in Folge das Double.
Nun hat Magath die Möglichkeit zur Rache. Mit Wolfsburg steht er an der Spitze der Bundesliga und kann den Bayern die Meisterschaft vermiesen. Solche Gedanken hegt der ehemalige Hamburg-Spieler allerdings nicht: «Ich hatte damals mit der Entscheidung der Bayern-Bosse kein Problem. Meine Entlassungen beim HSV und in Frankfurt haben mich viel mehr getroffen.» (sme)
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Jürgen Klinsmann wurde bei den Bayern gefeuert. Mitleid erntet er dafür nicht von Magath. (Keystone)