
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Lucien Favre lässt an seiner Abschluss-Pressekonferenz in Berlin-Brandenburg kein gutes Haar an seinem ehemaligen Arbeitgeber. Er gibt gehörig Gas – und rechnet mit der Hertha ab!
Favre: «Die Abgänge wurden nicht kompensiert. Ich habe diese Situation zu leicht akzeptiert und habe zu viele Kompromisse gemacht.» Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, bis er in die Mauer fahre.
Sein Kommentar zur Aussage, dass Hertha im Winter in die Mannschaft investieren wolle. «Es ist bemerkenswert, dass Präsident Gegenbauer jetzt davon spricht.» Man müsse aber 10 Millionen Euro investieren.
Auch Hertha-Manager Michael Preetz kriegt sein Fett weg. Favre: «In der Schweiz habe ich Spieler mit Perspektiven verpflichtet.» Das sei in Berlin nicht möglich gewesen. Stürmer Artur Wichniarek (32) sei ihm vor die Nase gesetzt worden – die gewichtigen Abgänge Marko Pantelic und Andrej Voronin wurden nicht kompensiert.
Der Romand legt auch Wert darauf, dass er mit der Entlassung von Sportchef Dieter Hoeness nichts am Hut habe. «Ich habe keine Politik gegen ihn gemacht. Hoeness hat mich schließlich verpflichtet. Der Verein hat die Trennung von ihm nicht verkraftet.»
Übrigens: Am Dienstag Abend hat Favre in Baar eine nächste Medienkonferenz gehalten. Was der Erfolgscoach den Schweizer Journalisten zu sagen hat, lesen Sie im BLICK vom Mittwoch. (zbi)
Spricht Klartext: Lucien Favre.- Reuters