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«Mein Papa hat eine ganz starke Persönlichkeit und ist einfach ein super Mensch», erzählt Favre-Sohn Loic (26) der «BZ Berlin». Leider reichten auch diese Charaktereigenschaften nicht aus, um den Trainerjob bei Hertha BSC zu behalten.
Nach dem Rauswurf von Favre ist sein Sohn mächtig sauer: «Hertha hat den Erfolg verkauft!», kritisiert Loic, der 2004 seine eigene Fussballerkarriere nach einer schweren Gehirnerschütterung bei Yverdon an den Nagel hängen musste.
Loic: «Die Entlassung nimmt ihn sehr mit»
«Mein Vater hat mir die Entscheidung am Telefon mitgeteilt, die Entlassung nimmt ihn sehr mit» berichtet Loic Favre weiter.
Der Sohn will von einer Teilschuld seines Vaters an der Misere bei der Hertha nichts wissen: «Qualität fehlt! Das ist das Problem. Ich glaube nicht, dass Hertha mit Fabio Capello oder Carlo Ancelotti mehr Punkte hätte, als mit meinem Vater.»
Auch Interimstrainer Karsten Heine gelingt dieser Berliner Befreiungsschlag nicht. In seinem ersten Spiel als Headcoach verliert er in der Europa League gegen Sporting Lissabon mit 0:1. (mpe)
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Loic Favre (unten) jubelt im Dress von Yverdon beim Cupfinal gegen Servette im Jahr 2001. (Eddy Risch)