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40 Jahre alt ist er, der alte Mann im Tor des VfB Stuttgart. Und trotzdem glänzt Jens Lehmann noch in der Bundesliga, wenn er nicht gerade mit seinen Eskapaden auf sich aufmerksam macht.
Auch am Wochenende zeigte Lehmann mit der Gross-Truppe gegen Werder Bremen ein ordentliche Leistung. Zwar sieht der Goalie-Dino beim 1:2-Anschlusstreffer durch Almeida alt aus, doch das gleicht Lehmann aus, in dem er das 1:0 einleitet.
Ende Saison dürfte aber Schluss sein für den ehemaligen deutschen National-Goalie. «Ich plane aufzuhören», sagt Lehmann gegenüber Bild.de – und lässt sich noch eine Hintertüre offen, «aber man weiss ja nie.»
Mit dem VfB Stuttgart hat Lehmann aber abgeschlossen. Zu einer möglichen Vertragsverlängerung mit den Schwaben sagt Lehmann: «Das schliesse ich aus.»
«Stuttgart gefällt mir sehr gut. Nur das Hin- und Herfahren ist sehr anstrengend», sagt Lehmann zu seinen Gründen.
Und das Pendeln zwischen München und dem 196 km weit entfernten Stuttgart ist seit dem Amtsantritt von Christian Gross nicht einfacher geworden.
Der Schweizer Coach, der die Stuttgarter von der Abstiegszone auf den siebten Platz führte, strich seinem Goalie alle Extrawürste.
Unter Gross‘ Vorgänger Babbel durfte Lehmann beispielsweise nach Spieltagen noch zu Hause ausruhen, während die Teamkollegen zum Auslaufen zu erscheinen hatten. Doch beim Höngger Polizisten-Sohn Gross gibt es solche Freiheiten nicht.
Dass es so keinen Spass mehr macht, spricht Lehmann freilich nicht an. Er wolle Platz für die Jungen machen, meint Lehmann. Der 21-Jährige Sven Ulreich steht in den Startlöchern, um das schwere Erbe anzutreten. (sme)