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Die Szene im Spiel zwischen Stuttgart und Hannover ist mittlerweile legendär. Ein Balljunge spielt auf Zeit, veräppelt VfB-Torhüter Jens Lehmann ganz gewaltig. Stuttgart verliert wichtige Sekunden, kann in Hannover den Ausgleich zum 1:1 nicht mehr erzielen.
Gestern Dienstag folgt die Fortsetzung des Stuttgarter Albtraums: Im DFB-Pokal scheiden die Schwaben gegen den Zweitligisten Greuther Fürth im Achtelfinale aus.
Lehmanns Déjà-vu
Als Stuttgart im Spiel gegen den starken Zweitligisten alles in die Offensive wirft, um den 0:1-Rückstand noch wettzumachen, passiert das Déjà-vu! Keeper Lehmann will das Spiel schnell machen, rennt ein weiteres Mal auf einen Balljungen an der Seitenlinie zu.
Für den Stuttgarter Goalie kann es logischerweise nicht schnell genug gehen, doch der Balljunge steht seelenruhig da, macht keine Anstalten, Lehmann den Ball zuzuwerfen.
Deshalb reisst ihm der Keeper den Ball schliesslich aus den Händen. Mit Erfolg! Lehmann: «Das ist seit 20 Jahren so: Man verlängt Bälle von Balljungen, die sich dann Zeit lassen.» Lehmann und die Ballboys – definitiv keine Erfolgsstory. (mpe)