Kubi knallhart: «Granit muss Gladbach verlassen»

BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz erklärt, warum Granit Xhaka einen Neustart braucht und wieso er derzeit nicht als Nati-Captain in Frage kommt.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 «Unter der Gürtellinie» Seferovic geht auf Weiler los!
2 Mit Xhaka-Millionen auf Shopping-Tour Gladbach ist heiss auf Embolo...
3 «Es gibt doch noch einen Gott» Frankfurt-Held Seferovic rockt sich...

Fussball

Bundesliga

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 34 80:17 88
2 Dortmund 34 82:34 78
3 Leverkusen 34 56:40 60
4 Gladbach 34 67:50 55
5 Schalke 34 51:49 52
6 Mainz 34 46:42 50
7 Hertha BSC 34 42:42 50
8 Wolfsburg 34 47:49 45
9 1. FC Köln 34 38:42 43
10 Hamburg 34 40:46 41
11 FC Ingolstadt 34 33:42 40
12 Augsburg 34 42:52 38
13 Bremen 34 50:65 38
14 SV Darmstadt 98 34 38:53 38
15 Hoffenheim 34 39:54 37
16 Frankfurt 34 34:52 36
17 Stuttgart 34 50:75 33
18 Hannover 34 31:62 25

Hat Kubi recht?

Abstimmen
teilen
teilen
16 shares
28 Kommentare
Fehler
Melden

Tja, die Brüder Xhaka. Immer irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn.

Beginnen wir mit Taulant. Zu testen, ob jemand eine Perücke hat, geht gar nicht! Eine nachträgliche Sperre ist da zwingend. Natürlich hat Bauer geschauspielert. Eine Entschuldigung für das brachiale Haarereissen ist das aber nicht mal ansatzweise.

Nun zu Granit, dem interessanteren Fall, weil er Schweizer Nationalspieler ist. Immer wieder lässt er sich provozieren. Immer wieder verhält er sich falsch. Er wirkt nicht gelassen und scheint sich unwohl zu fühlen. Fühlt er sich als Captain von Gladbach unantastbar? Ich weiss es nicht. Was ich weiss: Beim FCB sah man das bei Granit nie. In der Nati auch nicht.

Ich war auch ein, sagen wir, komplizierter Charakter. Für solche Typen ist es schwierig, ruhig Blut zu bewahren, wenn es heiss wird. Ich habe es jeweils so gemacht, dass ich mir immer wieder einredete: Wenn du durchdrehst, hilfst du dem Gegner. Also cool bleiben – und ein Tor machen. Das tut viel mehr weh!

So kam ich in meiner ganzen Karriere auf zwei Platzverweise. Und nur einer war gerechtfertigt. Wenn Granit sagt, dass gewisse Trainer ihre Spieler dazu anstacheln, ihn zu provozieren, dann ist das doch ein Vorteil für ihn. Er weiss dann, was ablaufen wird und kann so antizipieren.

Unter dem Strich muss ich zwei Dinge festhalten. Erstens: Granit muss weg aus der Bundesliga. Die Situation dort ist festgefahren. Er braucht einen Neustart. Und zweitens: So wie er im Moment agiert, kommt er als Nati-Captain nicht in Frage.

IMAGE-ERROR

Publiziert am 16.02.2016 | Aktualisiert am 18.02.2016

Neueste Videos

28 Kommentare
  • Thorsten  Klinder , via Facebook 16.02.2016
    Mein Gott darf Dschingis Khan jeden Blötsinn raus lassen?
  • Arnold  Sommerhalder aus Walterswil
    16.02.2016
    Kubi hat in diesem Fall 100 Prozent recht!!!!
  • Rodolfo  Giavelottino 16.02.2016
    Wir machten unser Enfant terrible, der immer wieder durchdrehte und rot sah, zum Captain. Und siehe da: Er wuchs im Amt, zeigte Charakter und Verantwortung und beging nie wieder eine Tätlichkeit oder Unsportlichkeit. Also, Granit zum Captain der Nati befördern, Kraft des positiven Denkens!
  • stan  laurel 16.02.2016
    der kubi kommt mir vor wie frau beller oder frau dillier, er kommt und verschwindet gleich wieder.
  • Thomas  Müller aus Naumburg
    16.02.2016
    Der wird genauso untergehen wie Shaqiri