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Der deutsche Goalie-Titan Oliver Kahn sammelte in seiner 21 Jahre dauernden Karriere als Profi unzählige Auszeichnungen, Pokale und Titel. Hier eine kleine Auswahl des dreifachen Welttorhüters: 8x Deutscher Meister, 6x DFB-Pokalsieger, 1x Champions League- und 1x Weltpokalgewinner. Doch der impulsive Titan hat noch nicht alles erreicht. Denn am anderen Ende des Spielfelds war Kahn weitaus weniger erfolgreich.
Ein Tor zum Abschluss
Tore kann Oliver Kahn in seinem beeindruckenden Leistungsausweis nicht vorweisen. Dies mag nicht weiter verwundern, schliesslich ist der in Karlsruhe geborene Vorzeigeprofi ja ein Torhüter. Doch wer Kahn kennt, weiss, dass ihn diese Tatsache nicht aufhält, sein letztes grosses Ziel zu erreichen. Die Zeit des elften Feldspielers ist für ihn gekommen, schliesslich hat Kahn sich die Fussballschuhe in seiner Jugendzeit beim Karlsruher SC als Feldspieler geschnürt.
Ausserdem versuchte sich Kahn schon mehrmals erfolglos als Stürmer oder Elfmeterschütze. Mit seinen Vorstössen in letzter Minute hat er bei den gegnerischen Verteidigern wenigstens schon mehrfach für Verwirrung gesorgt. Zuletzt in der Uefa-Cup Partie gegen Getafe. Die blosse Präsenz von Kahn liess die spanischen Verteidiger erstarren, die Bayern drehten in letzter Sekunde das Spiel noch um.
«Die zweite Hand Gottes»
Doch zurück zu den vergeblichen Torversuchen: Bayern-Torhüter Kahn verschoss 2002 beim Stand von 6:0 in der 90 Minuten einen Elfer gegen den damaligen Cottbus-Goalie Tomislav Piplica. Noch besser ist sein legendäres Handgoal gegen den HSV (siehe Video). Doch torlos will Kahn nicht abtreten, deshalb hat er sich fest vorgenommen in seinem letzten Spiel ein Tor zu schiessen. Bestenfalls via Elfmeter.
Laut «BILD» würde er trotz des immensen Drucks anlaufen. «Sowohl meine Mitspieler als auch die Zuschauer werden mich in diesem Moment nach vorne peitschen. Ich werde antreten müssen!» Zudem verrät er:«Ich habe mir schon überlegt, in welche Ecke ich schießen würde.»