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England und Deutschland haben ihre Hooligans mittlerweile im Griff. Das zeigt auch das neuste Urteil nach dem brutalen Angriff auf den Bielefelder Stadion-Ordner Radenko Radic. Der 35-Jährige wurde von drei Bochumer Hooligans beinahe zu Tode geprügelt (Fall siehe Extrakasten).
Jetzt haben die Täter ihr Urteil erhalten: Daniel H. (21) muss zwei Jahre und neun Monate ohne Bewährung ins Gefängnis, Janine B. (22) erhält zwei Jahre ohne Bewährung. Einzig Thomas D. (19) kommt mit zehn Monaten auf Bewährung davon.
Knallharte Richter in Deutschland
Richter Reinhard Kollmeyer urteilte dabei härter, als es die Staatsanwaltschaft gefordert hatte: «Sie haben schwerste Schuld auf sich geladen und das Leben eines Menschen zerstört», so der Richter zu Bild.de. Ob unsere Kuscheljustiz ähnlich gehandelt hätte?
Radic erlitt mehrere Brüche (Jochbein, Augenhöhle, Kiefer) und bleibende Hirnschäden. Er wird sein Leben lang ein Pflegefall bleiben! Opfer-Anwalt Dr. Holger Rostek will jetzt noch auf mindestens 100000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld klagen.
Das Leben wird nie mehr sein, wie es war
Die Mutter des Opfers ist untröstlich, weinte bittere Tränen: «Das Leben meines Sohnes ist zerstört. Der Schaden ist durch nichts wieder gutzumachen.» Der Ordner musste mit Schädel- und Kieferbruch sowie einer Hirnblutung in die Intensivstation eingeliefert werden. Bis heute ist das Opfer in psychiatrischer Behandlung. (raf)