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Lucien Favre hat gut lachen: Sein Mönchengladbach spielt überraschend um die deutsche Meisterschaft mit.
(EQ Images)«Gladbach war letzte Saison im Prinzip definitiv abgestiegen. Und jetzt spielt die Mannschaft oben an der Tabellenspitze mit», staunt ARD-Moderator und Fussballkenner Waldemar Hartmann. Seit Lucien Favre Mitte Februar die «Fohlen» als Schlusslicht übernommen hat, gehts steil nach oben.
Favre habe das «mit der gleichen Truppe, mit den gleichen Menschen geschafft», fügt Weissbier-Waldi hinzu. «Aber offenbar hat Lucien einen anderen Zugang in die Köpfe der Spieler gefunden», darum laufe Gladbach derzeit heiss.
Der bayerische Fussball-Fachmann gesteht: «Ich habe ihm das nicht zugetraut. Schon seine Berufung zum neuen Trainer hat mich überrascht.»
Was Favre in Deutschland bisher geleistet habe, sei im positiven Sinne ungewöhnlich. Waldi, der in der Schweiz auch durch den «Weissbier-Ausraster» von Rudi Völler (siehe Video unten) bekannt wurde: «Bereits bei der Hertha hatte er keine überragenden Stars. Das Budget war ebenfalls nicht sehr üppig.»
Wird Lucien Favre denn eines Tages einen grossen Verein coachen? Hartmann: «Wie kann er mit Stars umgehen? Das wird die Frage sein, die sich ein Rummenigge oder ein BVB-Boss Watzke stellen muss.»
Mit zwei überzeugenden Siegen (3:1 gegen Bayern München, 3:0 in Stuttgart) ist Lucien Favre mit Gladbach übrigens in die Rückrunde gestartet – Platz vier. Nur einen Punkt liegt «Lulu» hinter dem Spitzentrio. Nahe der holländischen Grenze darf vom Meistertitel geträumt werden, es wäre der erste seit 1977. (yap)
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