Weissbier-Waldi «Ich hätte Favre das nicht zugetraut»

Trainer Lucien Favre (54) erobert mit Mönchengladbach die Bundesliga. Seine Leistung wird vom deutschen Star-Moderator Waldemar Hartmann (63) hoch eingestuft.

  • Publiziert: 31.01.2012
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Lucien Favre hat gut lachen: Sein Mönchengladbach spielt überraschend um die deutsche Meisterschaft mit.

(EQ Images)

«Gladbach war letzte Saison im Prinzip definitiv abgestiegen. Und jetzt spielt die Mannschaft oben an der Tabellenspitze mit», staunt ARD-Moderator und Fussballkenner Waldemar Hartmann. Seit Lucien Favre Mitte Februar die «Fohlen» als Schlusslicht übernommen hat, gehts steil nach oben.

Favre habe das «mit der gleichen Truppe, mit den gleichen Menschen geschafft», fügt Weissbier-Waldi hinzu. «Aber offenbar hat Lucien einen anderen Zugang in die Köpfe der Spieler gefunden», darum laufe Gladbach derzeit heiss.

Der bayerische Fussball-Fachmann gesteht: «Ich habe ihm das nicht zugetraut. Schon seine Berufung zum neuen Trainer hat mich überrascht.»

Was Favre in Deutschland bisher geleistet habe, sei im positiven Sinne ungewöhnlich. Waldi, der in der Schweiz auch durch den «Weissbier-Ausraster» von Rudi Völler (siehe Video unten) bekannt wurde: «Bereits bei der Hertha hatte er keine überragenden Stars. Das Budget war ebenfalls nicht sehr üppig.»

Wird Lucien Favre denn eines Tages einen grossen Verein coachen? Hartmann: «Wie kann er mit Stars umgehen? Das wird die Frage sein, die sich ein Rummenigge oder ein BVB-Boss Watzke stellen muss.»

Mit zwei überzeugenden Siegen (3:1 gegen Bayern München, 3:0 in Stuttgart) ist Lucien Favre mit Gladbach übrigens in die Rückrunde gestartet – Platz vier. Nur einen Punkt liegt «Lulu» hinter dem Spitzentrio. Nahe der holländischen Grenze darf vom Meistertitel geträumt werden, es wäre der erste seit 1977. (yap)

Kommentare (4)

  • Peter  Keller
    Momentmal ! Ausser, dass er in Gladbach den Abstieg kanpp verhindern konnte, hat er noch fast nichts erreicht. Deshalb Ball bitte schoen flach spielen. Mit dem FCZ einen Meister-Titel am "Gruenen Tisch" gewonnen und in Berlin vorzeitig gefeuert. Mit der CH-Nati ueberhaupt nichts erreicht usw. undsofort.
    • 31.01.2012
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  • Alfred  Meier , Binningen
    Hätte Lucien Favre in Berlin die nötige Unterstützung vom Vorstand bekommen, er wäre mit der Hertha garantiert Meister geworden. Er war auf dem besten Weg dazu!
    • 31.01.2012
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  • Bruno  Christen
    Ich würde meinen das Favre niemals zu Vereine wie Bayern gehen müsste,denn mit solcher Umgebung wäre er gestört in seinem hervorragendem Umgang mit Spielern.Seine Klasse würde sich überall durchsetzen.
    • 31.01.2012
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  • folly  uli , genf
    Ja Herr Waldi,was Sie im Video sagen das wussten wir schon vorher und ist nichts neues.Da müssten Sie schon ein bisschn tiefer gehen,erstens wussten Sie nicht dass die Schweiz eine herforragende Traineraussbildung hat, auch in Berlin arbeitete er sehr gut,auch wenn Sie Stars heben wie Pantellic,und die Disziplin nicht akzeptieren oder sich nicht einordnen können in ein System,die Antwort kennen wir alle.Favre ist Psychologisch sehr gut,er bring die Diszipline und die spiel intelligenz eben einmalig rüber zu den Spielern,und viel mehr,das ist grob umfasst das Rezept,und ist wie ein durchdachtes Puzzle. Das wichtigste meines erachtens ist,das Umfeld aun alles dazugehörende muss stimmen.
    • 31.01.2012
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