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Momentan führt Vedad Ibisevc die Torjägerliste der Bundesliga souverän an. 17 Treffer hat er bereits erzielt, Patrick Helmes als sein nächster Verfolger totalisiert 11 Tore. Zum Vergleich: Luca Toni von Bayern München traf gerade sieben Mal ins Schwarze, Miro Klose kommt auf sechs Zähler.
Müllers Tor-Rekord in Gefahr
17. Diese Zahl nach 15 Spielen beeindruckt und ruft sogar Gerd Müller auf den Plan, der seinen 36-Jahre alten Rekord in Gefahr sieht. In der Saison 1971/72 hatte Müller für die Bayern 40 Mal getroffen. «Es ist alles möglich. Wenn er so weitermacht, dann schafft er auch die 40-Tore-Marke – und dann werde ich ihm gratulieren», sagte der Bomber dem deutschen Sportfernsehen.
Und tatsächlich ist Ibisevic nahe dran. Momentan kommt er auf eine Quote von 1.133 Treffern pro Partie. Bei Müller waren es in der Rekord-Saison nach 34 Spielen 1,176
Spitzenkampf gegen neuen Arbeitsgeber?
Am Freitag nun kommt es zum grossen Gipfel zwischen Hoffenheim und dem FC Bayern. Es geht um den Herbstmeistertitel und auch um Ibisevics Zukunft. Wer weiss, wie lange es noch geht bis der 24-jährige Bosnier im Dress des Deutschen Rekordmeisters aufläuft.
Denn vor dem Spiel bringt Franz Beckenbauer schon mal Unruhe in die gegnerischen Reihen. Gegenüber dem Bezahlsender «Premiere» erwähnte der Bayern-Präsident: «Wir sind an allen Spielern interessiert, die uns weiterbringen können. Ibisevic ist natürlich einer.»
Hoffenheim hat keine Angst
Hoffenheim-Manager Jan Schindelmeiser lässt sich durch die Bayern aber nicht verrückt machen: «Wir werden keinen Spieler an einen anderen Bundesligisten abgeben, das gilt auch für die Bayern.»
Schon am Freitag wird wohl das nächste Kapitel geschrieben in der Karriere des Vedad Ibisevic. Der Stürmer, der sich 2000 in Baden aufmachte um die Bundesliga zu erobern – aus dem Nichts.
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Vedad Ibisevic, der Toptorjäger der Bundesliga, steht für Hoffenheims Aufstieg. (Keystone)