Hoffenheim-Zuber (25) über Jung-Trainer Nagelsmann (29) «Respekt ist keine Frage des Alters»

Julian Nagelsmann (29) ist der jüngste Coach der Bundesliga-Geschichte. Für Steven Zuber Nebensache.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 16 38:9 39
2 RB Leipzig 16 31:15 36
3 Hertha BSC 16 24:16 30
4 Frankfurt 16 22:12 29
5 Hoffenheim 16 28:17 28
6 Dortmund 16 35:19 27
7 1. FC Köln 16 21:15 25
8 Freiburg 16 21:27 23
9 Leverkusen 16 23:24 21
10 Mainz 16 26:30 20
11 Schalke 16 20:19 18
12 Augsburg 16 13:17 18
13 Wolfsburg 16 15:24 16
14 Gladbach 16 15:25 16
15 Bremen 16 20:34 16
16 Hamburg 16 14:31 13
17 FC Ingolstadt 16 14:27 12
18 SV Darmstadt 98 16 11:30 8
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Vergangene Saison stand Hoffenheim mit einem Fuss in der zweiten Liga, nun mischt die Elf von Jungtrainer Julian Nagelsmann die Bundesliga auf. Rang 5, sechs Zähler hinter Leader Leipzig.

Wie ist das möglich? «Wenn du kurz vor dem Abstieg stehst und du die Kurve am Schluss doch noch schaffst, dann schweisst das die Mannschaft zusammen», sagt Hoffenheim-Schweizer Steven Zuber (25). Hauptgrund für den Aufschwung seien aber Coach Nagelsmann und dessen Trainerstab: «Sie fordern uns jeden Tag aufs Neue heraus, bringen uns weiter.»

Dass Nagelsmann mit seinen 29 Jahren jünger ist als einige seiner Spieler, ist für Zuber kein Problem. «Jeder Fussballer sollte Respekt gegenüber dem Trainer haben, da spielt das Alter keine Rolle. Was zählt, ist die Leistung und vor allem die Fortschritte, die der Trainer und die Mannschaft erzielen.»

«Fussball ist zu überraschend, um weit vorauszublicken»

Diese sind unverkennbar, Nagelsmann überrascht mit Finessen, ist in System-Fragen flexibel. Zuber: «Er ist ein taktisch sehr versierter Trainer.» 

In den ersten sieben Saisonspielen ist Zuber nur Zuschauer. Nagelsmann habe ihm erklärt, warum. «Das hatte taktische Gründe, er hat das System geändert, zudem haben meine Konkurrenten sehr gute Auftritte absolviert.» Einmal geht Zuber freiwillig ins Regionalligateam – und trifft dreifach.

Seit vier Spielen gehört er zum Stamm. Beim Sieg in Leverkusen und beim 2:2 gegen Hamburg trifft er gar. Startet der Ex-Hopper jetzt richtig durch? «Die vergangene Zeit hat mich gelehrt, dass es falsch wäre, zu weit vorauszublicken. Dafür ist der Fussball zu überraschend. Verletzungen, Tore, Resultate – Hoch und Tief liegen so nah beieinander. Deshalb zählt für mich wirklich nur das nächste Training, das nächste Spiel.»

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016

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2 Kommentare
  • Ray  Chu , via Facebook 24.11.2016
    Und wo ist der Respekt gegenüber Schär? Ihn nicht wechseln lassen und nun absägen. Sehr respektvoll.
  • Lionel Werren,  der Klartexter 23.11.2016
    Zuber ist ein Kandidat für die Nati! Einer wie Steffen, der als Joker Zunder reinbringt!