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Der VfB Stuttgart reagiert auf die öffentliche Vorstands-Kritik von Jens Lehmann mit einer kompromisslosen Strafe.
«Der Torhüter erhielt eine schriftliche Erklärung und es wurde eine entsprechende Geldbusse ausgesprochen. Wir haben ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass wir das auf keinen Fall tolerieren», sagt VfB-Klubchef Erwin Staudt.
Lehmann hatte den Verantwortlichen in einem Sky-Interview vorgeworfen, bei der Trennung von Babbel dem Druck der Strasse nachgegeben zu haben.
Da der eigenwillige Keeper den VfB-Vorstand nicht zum ersten Mal brüskiert hatte, dürfte die Geldbusse bei etwa 40000 Euro liegen.
Eine Suspendierung Lehmanns wie nach seinem eigenmächtigen Oktoberfest-Ausflug (Blick.ch berichtete) gibt es dieses Mal aber nicht. Wohl vor allem darum, weil die im Abstiegssumpf steckenden Schwaben derzeit nicht auf den Routinier verzichten können.
«In unserer Situation ist seine Verantwortung extrem gefordert und auch gefragt. Ich denke, dass er das weiss. Er ist ein sehr differenzierter Mensch, der sich viele Gedanken macht», sagt Trainer Christian Gross.
«Ich brauche eine Mannschaft, die zusammen steht, das muss bei allen präsent sein. Und da zähle ich auch Jens dazu. Ich gehe davon aus, dass er am Sonntag eine sehr gute Leistung bringen wird.» (Si/sau)