Der vorzeitige Abgang in Berlin wird Lucien Favre, der einen Vertrag bis 2011 hat, mit einer Abgangsentschädigung von rund zwei Millionen Franken versüsst.
Gnadenlos: Lucien Favre: Gnadenlose Abrechnung mit Hertha
Lucien Favre rechnet eine Woche nach seiner Entlassung mit Hertha BSC ab. Und wie!
Aktualisiert um 12:46 | 07.10.2009
Lucien Favre lässt an seiner Abschluss-Pressekonferenz in Berlin-Brandenburg kein gutes Haar an seinem ehemaligen Arbeitgeber. Er gibt gehörig Gas und rechnet mit der Hertha ab!
Favre: «Die Abgänge wurden nicht kompensiert. Ich habe diese Situation zu leicht akzeptiert und habe zu viele Kompromisse gemacht.» Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, bis er in die Mauer fahre.
Sein Kommentar zur Aussage, dass Hertha im Winter in die Mannschaft investieren wolle. «Es ist bemerkenswert, dass Präsident Gegenbauer jetzt davon spricht.» Man müsse aber 10 Millionen Euro investieren.
Auch Hertha-Manager Michael Preetz kriegt sein Fett weg. Favre: «In der Schweiz habe ich Spieler mit Perspektiven verpflichtet.» Das sei in Berlin nicht möglich gewesen. Stürmer Artur Wichniarek (32) sei ihm vor die Nase gesetzt worden die gewichtigen Abgänge Marko Pantelic und Andrej Voronin wurden nicht kompensiert.
Der Romand legt auch Wert darauf, dass er mit der Entlassung von Sportchef Dieter Hoeness nichts am Hut habe. «Ich habe keine Politik gegen ihn gemacht. Hoeness hat mich schließlich verpflichtet. Der Verein hat die Trennung von ihm nicht verkraftet.»
Übrigens: Am Dienstag Abend hat Favre in Baar eine nächste Medienkonferenz gehalten. Was der Erfolgscoach den Schweizer Journalisten zu sagen hat, lesen Sie im BLICK vom Mittwoch. (zbi)
Favre: «Die Abgänge wurden nicht kompensiert. Ich habe diese Situation zu leicht akzeptiert und habe zu viele Kompromisse gemacht.» Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, bis er in die Mauer fahre.
Sein Kommentar zur Aussage, dass Hertha im Winter in die Mannschaft investieren wolle. «Es ist bemerkenswert, dass Präsident Gegenbauer jetzt davon spricht.» Man müsse aber 10 Millionen Euro investieren.
Auch Hertha-Manager Michael Preetz kriegt sein Fett weg. Favre: «In der Schweiz habe ich Spieler mit Perspektiven verpflichtet.» Das sei in Berlin nicht möglich gewesen. Stürmer Artur Wichniarek (32) sei ihm vor die Nase gesetzt worden die gewichtigen Abgänge Marko Pantelic und Andrej Voronin wurden nicht kompensiert.
Der Romand legt auch Wert darauf, dass er mit der Entlassung von Sportchef Dieter Hoeness nichts am Hut habe. «Ich habe keine Politik gegen ihn gemacht. Hoeness hat mich schließlich verpflichtet. Der Verein hat die Trennung von ihm nicht verkraftet.»
Übrigens: Am Dienstag Abend hat Favre in Baar eine nächste Medienkonferenz gehalten. Was der Erfolgscoach den Schweizer Journalisten zu sagen hat, lesen Sie im BLICK vom Mittwoch. (zbi)
Abfindung
Hertha mit rechtlicher Prüfung gegen Favre
Nach der von Lucien Favre abgehaltenen Pressekonferenzen vom Dienstag in Berlin und in Baar, hat sein ehemaliger Arbeitgeber Hertha BSC Berlin reagiert und eine rechtliche Prüfung eingeleitet.
Der Tabellen-Letzte der Bundesliga prüft, ob die von Favre getätigten Aussagen Auswirkungen auf die Abfindungs-Modalitäten haben. Favre hatte unter anderem erklärt, er sei in Berlin auch deshalb gescheitert, weil er in seiner ganzen Zeit in Berlin «zu viele Kompromisse» eingegangen sei. (si/sau)
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