Für 15 statt 24 Millionen Bayern gibt Shaqiri frei

Die Würfel sind gefallen! Die Bayern haben entschieden, dass Xherdan Shaqiri (23) den Klub verlassen kann.

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Bundesliga

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 5 15:1 15
2 Dortmund 5 16:4 12
3 1. FC Köln 4 8:1 10
4 Gladbach 5 10:6 10
5 Frankfurt 5 8:5 10
6 Hertha BSC 5 9:7 10
7 RB Leipzig 4 8:3 8
8 Mainz 5 12:11 7
9 Leverkusen 5 8:7 7
10 Augsburg 5 4:6 7
11 Freiburg 5 6:9 6
12 Wolfsburg 5 4:7 5
13 Hoffenheim 4 7:7 4
14 SV Darmstadt 98 5 2:10 4
15 Bremen 5 5:15 3
16 FC Ingolstadt 5 2:10 1
16 Hamburg 5 2:10 1
18 Schalke 4 1:8 0

Wo wäre Shaqiri am besten aufgehoben?

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Der Nati-Spieler wird seine Zelte im Januar abbrechen. BLICK erfuhr: Bayern München hat Xherdan Shaqiri die Freigabe für einen Wechsel erteilt. Und zwar für jene Summe, für die ihn Bayern vor zweieinhalb Jahren vom FCB holte: Bei 15 Millionen Franken liegt die Schmerzgrenze der Münchner, die Shaqiri bis 2016 unter Vertrag haben. Anfänglich ging man von 24 Millionen aus. So viel, wie der FC Liverpool im Sommer für ihn bot. Und das ist in den letzten Monaten passiert:

1. Vor der WM. Der FC Liverpool kontaktiert die Bayern und bietet 24 Millionen Franken für den Zauberzwerg. Die Bayern erlauben Shaqiris Berater, mit Liverpool zu verhandeln. Und sagen dann den Engländern doch ab; auch wegen der Rückenprobleme von Franck Ribéry.

2. Während der WM. Die Bayern beschliessen, Shaq vorerst nicht ziehen zu lassen. Im Gegenteil: Sie machen ein unabhängiges Scouting während der WM. Ein Scout beobachtet Shaqiri, andere mögliche Nachfolger. Zum Beispiel Kolumbiens Juan Cuadrado, der dank einer Ausstiegsklausel Florenz für 40 Millionen Euro verlassen kann. Oder Frankreichs Antoine Griezmann. Das Ergebnis: Mit Shaqiri fährt man besser, vor allem vom Preis-/Leistungsverhältnis.

3. Nach der WM. Nach Shaqiris starken Auftritten gegen Honduras und Argentinien steht deswegen plötzlich eine Vertragsverlängerung bis 2019 im Raum. Shaqiri überlegt sich, den neuen Kontrakt zu unterschreiben.

4. Bundesliga-Start gegen Wolfsburg. Am 22. August, 9 Tage vor Ende der Transferfrist, sitzt Shaqiri trotz einigen Verletzten auf der Bank. Er ist tief getroffen.

5. Drei Tage vor Transferschluss will Atletico Madrid den Mittelfeldspieler verpflichten. Die Bayern winken wieder ab. Danach kommt er nicht mehr oft zum Einsatz. Weil Ribéry gut spielt, die anderen Weltstars Götze, Müller und Robben gross aufdrehen. Und auch, weil er mit Trainer Pep Guardiola nicht mehr so gut klarkommt. «Ich habe unter Heynckes mehr Vertrauen gespürt», sagte Shaqiri. Eine Aussage, die ihm Pep nie verziehen hat. Nun lässt er ihn ziehen.

Publiziert am 18.12.2014 | Aktualisiert am 18.12.2014

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43 Kommentare
  • Joerg  Trossen aus Leimbach
    18.12.2014
    Er wäre damals besser gemeinsam mit Xhaka zu BMG gewechselt.
  • Felix A.  Eberwein , via Facebook 18.12.2014
    Wenn Shaqiri bei Bayern - einem der besten 3 Clubs der Welt keinen Stammplatz hat heisst das noch lange nicht dass er in der BL gescheitert ist - welcher CH - Spieler hätte wohl einen Stammplatz bei Bayern - selbst Rodriguez würde meist das Bankli wärmen! Shaqiri ist zur Zeit der beste Fussballer der Schweiz - sein Pech ist dass es bei Bayern zuviele Superstars hat die auch auf der Bank sitzen! ...und Guardiola - der Intelligenzbrocken - Shaqiri wird seinen Weg machen - egal wo.
  • Miro  Züblin , via Facebook 18.12.2014
    Hauptsache nie zu Juve........
  • Miro  Züblin , via Facebook 18.12.2014
    Hauptsache nie zu Juve........
  • Files  Johann aus St. Gallen
    18.12.2014
    Wer das bezahlt hats echt nicht alle.Pokale stemmen wird jetzt echt nicht so schwer sein und Poser gibts wie Sand am Meer.