Gerüstet für Europa Favre revolutioniert Gladbach!

Mönchengladbach-Trainer Lucien Favre geht neue Wege. Für die Champions League schmeisst er sein System um.

  • Publiziert: 04.08.2012

Schafft es Favre mit Gladbach in die Champions League?»

4-4-2 – mit diesem System feierte Lucien Favre als Trainer seine grössten Erfolge.

Er stieg mit Yverdon in die Nationalliga A auf (1998), holte mit Servette den Cupsieg (2001), wurde mit dem FCZ zweimal Schweizer Meister (2006, 2007) und Cupsieger (2005) und führte Borussia Mönchengladbach in die Champions-League-Qualifikation (2012).

Doch jetzt wagt Favre den nächsten Schritt. Er revolutioniert sein Spielsystem. Der Schweizer Erfolgscoach in der «Bild»: «Es ist gut möglich, dass wir vom 4-4-2 weggehen. Ich will vorne noch mehr Durchschlagskraft. Und noch mehr Tempo, die richtigen Läufe in die Tiefe im richtigen Moment.»

Gladbach soll flexibler werden, zwei fixe Stürmer sind zu statisch. Die neue Favre-Formel heisst «4-2-3-1».

19-Millionen-Einkauf Luuk de Jong wird wohl als einziger Stürmer auflaufen. Dahinter kommt voraussichtlich zentral der Schweizer Granit Xhaka (19) zum Einsatz. Auf den Seiten sollen Amin Younes (18) und der Venezuelaner Juan Arango (32) wirbeln. Die Doppelsechs bilden Tolga Cigerci (20) und Havard Hordtveit (22).

Favre zur neuen System-Option: «Ich verlange von allen alles. Jeder meiner Spieler muss Zweikämpfe gewinnen und vor allem Torgefahr entwickeln!»

Am kommenden Freitag wird bekannt, gegen wen Borussia Mönchengladbach in den Champions-League-Playoffs spielt. Das Hinspiel findet am 21./22. August statt, das Rückspiel am 28./29. August.

16 lange Jahre ist es her, dass die Fohlen zuletzt europäisch spielten. Jetzt soll es die Königsklasse sein – mit Heilsbringer Favre an der Seitenlinie und seinem neuen Spielsystem. (wid)

Beliebteste Kommentare

  • Werner  Bieinisowitsch , Sant Jordi
    Ich glaube, der "Lulu" Favre packt das. Er ist ein Trainer erster Sahne, ein Perfektionist, wie es in der heutigen TZeit nicht viele in der Fussball-Welt gibt. Ich denke, die Schweizer sollten ihm die Daumen drücken, könnte ja sein, dass er mal Nationaltrainer wird.
  • Steve  Yzerman
    Bitte Blick, schreibt doch nicht dauernd so einen Unsinn. Xhaka wird zu 100 Prozent im defensiven Mittelfeld neben Nordtveit spielen. Dazu werden auf den Flügeln nicht Arango und Younes wirbeln, sonder Arango und Herrmann. De Camargo oder Hanke werden den Platz hinter De Jong einnehmen.
    • 04.08.2012
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Alle Kommentare (9)

  • Roland  Meier
    Gestern gegen Sevilla spielte Xhaka wieder mit Nordveit auf der Doppelsechs. Auf der 10 spielte Cigerci. Favre kann mit dem neuen Kader mehrere Systeme spielen, ist flexibler. Xhaka auf der 10 hat gegen 1860 nicht funktioniert. Bitte selber recherchieren und nicht einfach bei den deutschen Kollegen abschreiben.
    • 05.08.2012
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  •   Schlatter Uele , bern
    Es gibt Mensche die können einfach nicht lesen.
    • 05.08.2012
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  • Peter  Müller , Adliswil
    Hab mir das Foto von Favres Frau angesehen. Sie muss wirklich ein guter Mensch sein. :-
  • Heinz  König
    Was ist hier eine Revolution? Gross spielte mit dem FCB schon so ...
    • 04.08.2012
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  • Steve  Yzerman
    Bitte Blick, schreibt doch nicht dauernd so einen Unsinn. Xhaka wird zu 100 Prozent im defensiven Mittelfeld neben Nordtveit spielen. Dazu werden auf den Flügeln nicht Arango und Younes wirbeln, sonder Arango und Herrmann. De Camargo oder Hanke werden den Platz hinter De Jong einnehmen.
    • 04.08.2012
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Runde 34 Bundesliga

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 34 98:18 91
2 Dortmund 34 81:42 66
3 Leverkusen 34 65:39 65
4 Schalke 34 58:50 55
5 Freiburg 34 45:40 51
6 Frankfurt 34 49:46 51
7 Hamburg 34 42:53 48
8 Gladbach 34 45:49 47
9 Hannover 34 60:62 45
10 Nürnberg 34 39:47 44
11 Wolfsburg 34 47:52 43
12 Stuttgart 34 37:55 43
13 Mainz 34 42:44 42
14 Bremen 34 50:66 34
15 Augsburg 34 33:51 33
16 Hoffenheim 34 42:67 31
17 Düsseldorf 34 39:57 30
18 Fürth 34 26:60 21

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