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Lediglich fünf HSV-Grabterrassen auf dem Hauptfriedhof Altona sind belegt. Zwei mit Mustergräbern, zwei mit anonym versenkten Urnen. Bekannt ist einzig, dass Elfriede Eberstein (†78) westlich des Bundesliga-Stadions in einem HSV-Grab ihre letzte Ruhe gefunden hat.
Entschieden hat das nicht sie, sondern ihr Mann Horst, ehemaliges Aufsichtsratsmitglied der Hanseaten. Als er von der Grabstätte erfuhr, war ihm gleich klar, «da legst du dich hin», zitiert ihn die «Zeit».
«Ich habe Elfriede das erzählt, dann war das in Ordnung. Gefragt habe ich nicht. Zu Hause herrscht der HSV.» Der Pensionär wird nach dem Ableben ins Grab seiner Frau beigesetzt.
Wieso ist das Interesse so gering? «Gott sei Dank sterben unsere Mitglieder und Anhänger nicht so schnell», sagt Vorstand Oliver Scheel gegenüber «Bild.de». Es sei den Initiatoren von Beginn an klar gewesen, «dass es eine längere Zeit der Heranführung braucht».
Für 2350 Euro gibt‘s eine Bestattung im Spezial-Sarg. Deutlich billiger ist da die Urne, die zwischen 295 und 390 Euro kostet. Auf Verlangen kann bei der Beerdigung auch die Vereins-Hymne «Hamburg, meine Perle» abgespielt werden.
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Auch passender Grabschmuck ist möglich. Jeder HSV-Fan bestimmt seinen Frieden. (Reuters)