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Das Kellerduell Hannover gegen Nürnberg steht ganz im Zeichen unseres Nati-Stürmers Albert Bunjaku: Der 26-Jährige wird von Marek Mintal wunderbar eingesetzt und tunnelt in der 30. Minute den überraschten Fromlowitz. Auch das 0:2 markiert Prinz Albert. Hannovers Jiri Stajner erzielt umgehend den Anschlusstreffer zum 1:2. Doch Bunjaku ist in Topform und erhöht in der 69. Minute zum 1:3 für Nürnberg. Somit hat der Nati-Stürmer bereits neun Treffer für die Franken erzielt, mehr als die Hälfte aller Nürnberger Goals – stark!
Bayern wieder an der Tabellenspitze
Die Bayern erarbeiten sich in der Startphase Chancen im Minutentakt, ein Tor will aber nicht fallen. In der 31. Minute dribbelt sich Thomas Müller in den Strafraum und wird von Bungert unsanft gefällt – Elfmeter. Die Fans fordern Bayern-Goalie Butt. Er tut ihnen den Gefallen, verschiesst den Penalty aber völlig unmotiviert mit einem harmlosen Schuss in die Mitte.
Die Bayern stürmen weiter und hätten in der 42. Minute erneut einen Elfmeter erhalten müssen. Mainz Noveski rollt am Boden liegend den Ball mit den Händen aus der Gefahrenzone, schwer zu sehen für den Schiri. Trotzdem: Den Münchnern wird ein glasklarer Elfer verwehrt. Arjen Robben, wieder im grauen Liebestöter, sorgt immer wieder für Gefahr, doch das Tor will einfach nicht fallen.
In der zweiten Hälfte setzt heftiger Schneefall ein, nur Robbens Seite ist noch grün. Etwa, weil der Holländer so heiss ist? Der Flügelflitzer setzt seine Mitspieler immer wieder perfekt ein, doch das erste Tor will nicht fallen. Klar, dass der erste Treffer dann ein faules Ei sein muss. Daniel van Buyten trifft via schwachem Kopfball, Mainz Goalie lässt die Kugel zwischen den Beinen passieren. Der belgische Abwehrhüne van Buyten wird immer mehr zum Mann für die wichtigen Treffer.
Danach wird Franck Ribéry eingewechselt. Der Franzose fügt sich gut ein, für den zweiten Treffer ist aber Gomez zuständig, der nach einem klugen Pass von Lahm das 2:0 macht, sein neunter Goalerfolg. In der 86. Minute trifft dann auch der Mann des Spiels: Der Holländer Arjen Robben schlenzt den Ball beim Freistoss gefühlvoll ins Tor – 3:0 für die Bayern. Die Münchner eroberen somit mindestens bis Sonntag wieder die Tabellenspitze. Dann kann sich aber Leverkusen bereits mit einem Unentschieden gegen Freiburg wieder den 1. Platz zurückerobern (morgen ab 17.30 Uhr im Multicast auf Blick.ch).
Bremen von Bobadilla demontiert
Werder Bremen schafft gegen Borussia Mönchengladbach den erhofften Befreiungsschlag nicht. Im Gegenteil: Bereits nach 13 Minuten liegt das Team von Thomas Schaaf mit 0:2 hinten, zweimal hat Ex-GC-Stürmer Bobadilla perfekt aufgelegt. Und der Alptraum für Werders Goalie Tim Wiese geht in Form von Bobadilla weiter. In der 18. Minute machts der Argentinier gleich selbst und erhöht das Skore auf 3:0 für Gladbach.
Nach 26. Minuten keimt Hoffnung auf, Mesut Özil trifft für Werder. Die Vorlage hat der deutsche Nationalspieler von Ex-Gladbacher Marko Marin erhalten. Doch die Hoffnung wird rasch im Keim erstickt, wieder trifft der überragende Bobadilla – 4:1. Das Torfestival ist jedoch noch nicht vorbei, in der 40. Minute trifft Werders Claudio Pizarro per Kopf zum 2:4. In der zweiten Hälfte fällt nur noch ein Goal, Frings kann jedoch nach Elfmeter nur noch den 3:4-Anschlusstreffer markieren.
Hertha weit abgeschlagen
Bochum läuft gegen Hertha BSC Berlin im Ausweich-Auswärtstrikot an. Aus der grauen Maus Bochum werden so die rosa Panther – die quietschbunten Leibchen sind bei den Spielern alles andere als beliebt. Doch die modische Verfehlung ist der einzige Farbklecks in dieser trostlosen Partie. Der Match ist von Angst geprägt, schliesslich darf sich Hertha keine Punktverluste (gegen direkte Abstiegskandidaten) mehr erlauben. Am Ende bleibts beim 0:0. Dieser Punkt nützt den Berlinern wenig, sie liegen immer noch sieben Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz.
Köln verschafft sich Luft im Abstiegskampf
Die Partie zwischen Frankfurt und Köln ist geprägt von harten Zweikämpfen, Spielfluss kommt kaum auf. In der 59. Minute sorgt Maniche für die Kölner 0:1-Führung. Frankfurt kann in der 76. Minute ausgleichen. Die Kölner können das Spiel aber nochmals zu ihren Gunsten drehen: Marco Russ sorgt in der 84. Minute nach einem Elfmeter für den 1:2-Endstand.