3:2-Erfolg über Freiburg Benaglio und Rodriguez gewinnen gegen das Schlusslicht

Der VfL Wolfsburg schlägt den SC Freiburg mit 3:2. Damit bleiben die Breisgauer weiter das Schlusslicht der Bundesliga.

  • Publiziert: 10.02.2012

Die Partie in der Volkswagen Arena beginnt fulminant. Die Zuschauer sehen drei Tore innert neun Minuten. Aber der Reihe nach: Das Heimteam geht früh in der 5. Minute in Führung. Nach einem Rodriguez-Eckball kommt Jiracek an den Ball und haut die Kugel in die Maschen.

Das abstiegsbedrohte Freiburg schockt das aber nicht. Flum (11.) kann ausgleichen. Es geht Schlag auf Schlag. Nach einer knappen Viertelstunde schiesst Schäfer sein Team wieder in Führung.

Doch das Tor hätte nie und nimmer zählen dürfen. Bei der Hereingabe steht Giovanni Sio klar im Offside. Der ehemalige Sion-Stürmer leitet den Ball zu Schäfer weiter, der ebenfalls knapp an der Offsidegrenze steht.

Es geht munter weiter. Es ist ein unterhaltsames Spiel, beide Mannschaften spielen nach vorne. Der Ausgleich fällt noch vor der Halbzeitpause. Nach einer Hereingabe von rechts steht Caligiuri auf der linken Strafraumseite völlig frei. Der schlenzt die Kugel wunderbar an den langen Pfosten, von wo aus das Leder ins Tor prallt! Nati-Torwart Benaglio ist bei diesem Tor absolut machtlos.

Wolfsburg startet besser in die 2. Halbzeit. Giovanni Sio (53.) prüft Baumann mit einem Vollspannschuss. Doch der Freiburg-Keeper hält klasse. Nach einer Stunde schiesst Jiracek mit seinem zweiten Tor das Heimteam wieder in Führung.

Die Freiburger stecken aber nicht auf. Mit einem Punkt würden sie die rote Laterne vorübergehend nach Augsburg weiterreichen. Immer wieder kommt der Gast über die linke Wolfsburger Seite. Da spielt Ricardo Rodriguez.

Der Ex-FCZ-Spieler hat gegen Ende der Partie Mühe, seine Gegenspieler zu kontrollieren. In der 71. Minute sieht Rodriguez seine erste gelbe Karte in der Bundesliga. Auch Felix Magath ist mit dem Neuzugang nicht zufrieden. «Er hat sicher unter seinen Möglichkeiten gespielt», meint der Wolfsburg-Coach nach dem Spiel im Interview mit «Sky».

Beim SC Freiburg kommt der Schweizer Beg Ferati wiederum nicht zum Einsatz. Er steht nicht einmal im Aufgebot. Und das, obwohl bei den Breisgauern mit Pavel Krmas ein Innenverteidiger ausfällt. Der Basler erlebt zurzeit einen rauen Bundesliga-Alltag. (gut)

 

VfL Wolfsburg - SC Freiburg 3:2 (2:2)

Volkswagen Arena, Zuschauer: 23.057. Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle).

Tore: 1:0 Jiracek (5.), 1:1 Flum (12.), 2:1 Marcel Schäfer (14.), 2: 2 Daniel Caligiuri (38.), 3:2 Jiracek (61.) 

Wolfsburg: Benaglio - Träsch, Russ, Felipe, Rodriguez - Josue (46. Hasebe), Jiracek - Dejagah (74. Ochs), Marcel Schäfer - Sio (62. Polter), Mandzukic.

Freiburg: Baumann - Sorg, Diagne, Höhn, Lumb (79. Freis) - Flum, Makiadi - Schmid (63. Rosenthal), Daniel Caligiuri - Santini (65. Reisinger), Jendrisek. - Trainer: Streich

Kommentare (1)

  • Hans  Gusen , Zug
    BILD benotete Rodriguez mit einer 5 6 ist die schlechteste Note
    • 11.02.2012
    • 0 Gefällt mir

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