Bayern-Präsident Uli Hoeness So war mein Leben im Gefängnis

Er ist wieder da! Uli Hoeness (64) ist wieder zum Bayern-Präsident gewählt worden. Nun spricht er in der deutschen «Bild» erstmals über seine Zeit in Haft.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 17 40:10 42
2 RB Leipzig 17 34:15 39
3 Hoffenheim 17 30:17 31
4 Dortmund 17 37:20 30
5 Hertha BSC 17 25:19 30
6 Frankfurt 17 22:15 29
7 1. FC Köln 17 21:15 26
8 Leverkusen 17 26:25 24
9 Freiburg 17 22:29 23
10 Schalke 17 21:19 21
11 Mainz 17 26:30 21
12 Wolfsburg 17 16:24 19
13 Augsburg 17 13:19 18
14 Gladbach 17 15:25 17
15 Bremen 17 21:36 16
16 Hamburg 17 14:32 13
17 FC Ingolstadt 17 14:28 12
18 SV Darmstadt 98 17 11:30 9
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Die wichtigsten Aussagen:

  • «Brexit und die US-Wahl haben mich unruhig gemacht. Man weiss heutzutage nicht, wie die Leute ticken. Deshalb war ich erleichtert, als ich wiedergewählt wurde.»
     
  • «Als Bayern-Präsident will ich sehr emotional sein und dabei helfen, diesen Verein abzuheben von den anderen.»
     
  • «In Haft habe ich keine Briefe geschrieben. Ich bin eher einer, der nachgedacht hat. Ich bin oft stundenlang auf meinem Bett gelegen und habe nachgedacht. Oder ein Buch gelesen. Zum Beispiel die Biografie von Steve Jobs.»
     
  • «Ich habe kein Tagebuch geführt im Gefängnis. Ich hatte einen kleinen Fernseher, zwanzig Zentimeter Durchmesser. Da habe ich im Free-TV die Bayern-Spiele schauen können.»
     
  • «Ich war eine Zeit lang auf der Krankenstation. Und wenn einer Magenschmerzen hatte, dann ist er eben zu mir gekommen, und ich habe dann versucht zu helfen. Und meinen Job in der Kleiderkammer habe ich genutzt, um den Insassen möglichst neue Kleider auszugeben, wenn ihre Anziehsachen abgenutzt waren.»
     
  • «Ich habe mich in der Haft nicht persönlich verändert, aber ich habe das viel intensiver gelebt. Ich habe Tag und Nacht darüber nachgedacht, wie ich die Zeit sinnvoll gestalten kann. Sinnvoll gestalten heisst: anderen helfen. Jemand aus der Gefängnisleitung hat mir am Schluss gesagt: ‚Sie werden der erste Gefangene sein, der hier rausgeht und einen Fanklub bei den Beamten und bei den Mitgefangenen hat.‘ Das war ein grosses Kompliment.»
     
  • «Im Gefängnis habe ich gelernt, dass etwa eine Butterbrezen schon etwas ganz Besonderes sein kann.»
     
  • «Ich spüre, dass ich sehr viel mehr in mir ruhe, nicht mehr so spontan Sprüche raushaue. Beim Fussballgucken ist das aber schwieriger.» (wst)
Publiziert am 10.12.2016 | Aktualisiert am 10.12.2016

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12 Kommentare
  • Croc  Odile , via Facebook 11.12.2016
    Hat der Herr Hoeness nicht mal über Christoph Daum gesagt, dass Kriminelle nichts im Fussball zu suchen haben???? Sorry, aber für mich ist Steuerhinterziehung auch kriminell.
    • Anton  Werth aus Visp
      11.12.2016
      Intressiert hier keinen,was für dich kriminell ist. Die guten Taten von Höness stellen die paar Steuer-Fränklis oder Euros klar in den Schatten!
  • Jenkins  Roy aus Geneve
    10.12.2016
    Solche Delikte werden in der ganzen EU nicht so hart geahndet wie in CH
    Via Sicura. Ein Gewaltverbrecher bei Einbruch, auf der Strasse wird mit den grünen Richtern nur therapiert. Alkohol gilt als mildernder Grund
    Bei Fahrzeuglenker ohne Promibonus geht es um Tausende Fr Fahrverbot Gefängnis Vorstrafe Fahrzeug wird beschlagnahmt Unverhältnismässig ohne Spielraum
    Ohne Verletzte oder Sachschaden
  • Jenkins  Roy aus Geneve
    10.12.2016
    Allerdings hat er einen gewaltigen Promibonus erhalten, was der Mann von der Strasse nicht einmal träumt. Er hat Millionen Steuern hinterzogenEr musste ja nur nachts im Gefängnis, er konnte Essen von Restaurant bestellen. Von einer solchen Haft kann der kleine Mann nur träume
    ich nehme daher nicht an, dass jeden Cent zurückgezahlt hat.
    Unverstäbdlich ist diese Glorifizierung eines solchen Betruges. Es werden überall Ganuer grossen Stils glorifiziert. Nur auf dem kleinen Mann hackt mal herum.
  • Eugen  Inauen 10.12.2016
    Die ganze Nachkriegspolitik bricht zusammen wenn das
    in Frage gestellt wird. Ich kann mir nicht vorstellen,
    dass denkende Menschen das noch lange
    mitmachen. Die Regierenden sowie die
    Medien stehen immer mehr mit
    dem Ruecken zur Wand, ich
    habe das Gefuehl es geht
    immer mehr in Richtung
    Zielgerade. Stunden
    lang ist Uli auf dem
    Bett gelegen und
    hat nachgedacht,
    man weiss nicht
    wie die Leute
    ticken. Uli Hoeness hat das gut ueberstanden, gut
    hat er keine Briefe und kein Buch geschrieben.
  • Rolf  Weckerli aus Solothurn
    10.12.2016
    Herr Froideveaux was haben Se hier für ein Problem. Wenn Sie sich richtig informieren hart Herr Hoeness seine Steuerschulden mehr als drei Mal nachbezahlt mit den Strafsteuern. Da sind der Staat und Steuerzahler nicht zu kurz gekommen. Dazu hat er noch fast zwei Jahren abhocken müssen. Also ganz ehrlich er hat genug dafür bezahlt. In der Schweiz hätte er keinen Sitzurlaub gekriegt. Aber er ist halt in Europa leider so, Steuerhinterziehung wird strenger bestraft als Mörder oder ähnlich Delikte.
    • Peter  Franz 10.12.2016
      Schreiben sie doch bitte nicht solch einen Unsinn, ein Mörder bekommt auch in der ach so bösen EU immer mehr als 2 Jahre. Er mag zwar nachgezahlt haben, war jedoch beim Prozess völlig uneinsichtig und machte sogar falsche Angaben zur Deliktsumme. Zu denken dieses Vergehen war sein einziges, ist schon sehr Naiv. Er betrog jahrelang(!) den Staat und ist nun wieder die wichtigste Person eines Unternehmens mit etwa 600 Mio Umsatz, bedenklich eine solche Person wieder in diese Position zu heben.