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Die von Maradona trainierten «Gauchos» bangen um ihr WM-Ticket. Zwar stehen sie drei Runden vor Schluss noch auf einem Platz, der zur direkten Qualifikation reicht, doch der Vorsprung auf die Konkurrenz beträgt lediglich zwei Zähler.
Im Hexenkessel von Rosario (Arg) sind es vor allem gravierende Abwehr-Mängel des Heimteams, die das Spiel entscheiden. Die Brasilianer nützen die Fehler gnadenlos aus: Beim 0:1 nickt Luisao völlig unbedrängt einen Freistoss von Elano ein. Beim 0:2 lässt Goalie Andujar einen Schuss genau vor die Füsse von Luis Fabiano abprallen, der nur noch einzuschieben braucht.
Traumpass von Kaka entscheidet Partie
Von ihren Fans angepeitscht bäumen sich die Argentinier auf und erzielen durch einen herrlichen Weitschuss von Jesus Datolo den Anschluss. Doch bloss zwei Minuten später macht der fünffache Weltmeister Brasilien alles klar: Luis Fabiano, von Kaka mit einem genialen Pass in die Tiefe geschickt, verbucht mit einem «Lupfer» sein zweites Tor.
Brasilien ist am Ziel angelangt, weil Uruguay (0:1 in Peru) und Ekuador (0:2 in Kolumbien) Niederlagen kassieren. Auf der Gegenseite nimmt der Druck auf Diego Armando Maradona zu. Bei einer WM ohne Argentinien würde wohl eine nationale Staatstrauer ausgerufen und der Trainer ins Exil verbannt. (sau)
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Die Luft wird dünn für Diego Maradona. (Keystone)