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Der Disziplinarausschuss der Fifa werde gegen Diego Maradona ein Verfahren einleiten. Das kündigte Blatter heute am Rande der U-20 WM in Kairo an.
«Die Berichte, die wir bislang bekommen haben, lassen uns keine andere Alternative», sagte Blatter.
Maradona hielt an der Pressekonferenz nach der knappen WM-Qualifikation eine nie dagewesene Schimpftirade und beleidigte seine Kritiker im wahrsten Sinne des Wortes unter der Gürtellinie.
Eine Nacht nach dem Rundumschlag sagte Maronda vor den Medien zwar: «Wer mir das übel nimmt, soll das. Wer sich verletzt fühlt, den bitte ich um Entschuldigung.»
Doch einen Moment später widerrief Maradona gleich wieder und setzte noch einen drauf: «Ich habe mich für nichts zu entschuldigen! Jeder einzelne weiss, was er gesagt hat. Das scheinen Anti-Argentinier zu sein, die wollten, dass sich die Nationalmannschaft nicht qualifiziert und das verzeihe ich nicht.»
Die Argentinier schämen sich für ihren Fussballgott. Über 80 Prozent von Maradonas Landsleuten finden in einer Blitz-Umfrage, der Nati-Trainer müsse bestraft werden für seine ordinären Sprüche. (roc)