
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Aus und vorbei mit der Träumerei! Jürgen Klinsmann hat nicht eines seiner hohen Ziele erreicht. Trotzdem beharrte der Göppinger bis zum Schluss: «Wir werden noch Meister.» Da mag der 44-Jährige recht haben, er wird aber definitiv nicht mehr an der Seitenlinie des Rekordmeisters stehen.
Diesen Job übernimmt Jupp Heynckes (Blick.ch berichtete). Laut Hoeness ist der 63-Jährige «genau der richtige Mann. Er ist ein Fussballlehrer, und das ist im Moment genau das, was wir brauchen!» Was für eine verbale «Watschn» für Klinsmann!
Doch Heynckes und Gerland, der langjährige Coach der Bayern-Amateure, sollen nur bis Ende Saison das Bayern-Debakel noch einigermassen ausbügeln und zumindest den Meistertitel an die Säbener Strasse holen. Aber wer führt die Bayern nächste Saison an die europäische Spitze?
Schuster, Van Gaal, Rijkaard oder Favre?
Die Bayern suchen laut Manager Hoeness einen «geeigneten Mann». Schon geistern unzählige Namen von bekannten Fussballlehrern durch die Bundesliga-Gerüchteküche: Bernd Schuster, Louis van Gaal oder Frank Rijkaard gelten als Kandidaten – aber auch Lucien Favre. Unser Schweizer Exportschlager könnte nächste Saison Trainer der Münchner sein!
Besonders Bayern-Boss Rummenigge schwärmt vom aktuellen Hertha-Coach: «Schon bei Servette (Anm. der Redaktion: Rummenigge und Favre spielten von 1987 bis 1989 zusammen bei den Genfern) habe ich gemerkt, dass er Fußball lebt. Er war schon mit jungen Jahren eine Persönlichkeit. Favre ist ein Volltreffer. Ich habe ihn nie aus den Augen verloren.»
Herthas Manager Dieter Hoeness hört dies nicht gern. BILD fragte bei ihm nach, ob er Angst hat, dass es Favre zu den Bayern zieht: «Überhaupt nicht! Favre hat einen gültigen Vertrag bis zur Winterpause 2011. Er ist nicht verfügbar.»
Ja, wenn das doch so einfach wäre! Denn eine ungeschriebene Fussballregel besagt: Wenn die Bayern einen Trainer oder Spieler haben wollen, kriegen sie ihn auch – zumindest im deutschsprachigen Raum.