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Nicolas Anelka (18 Spielsperren), Patrice Evra (5), Franck Ribéry (3) und Jérémy Toulalan (1) wurden zur Rechenschaft gezogen.
Der Chelsea-Stürmer Anelka ist für 18 Länderspiele gesperrt worden, weil er in der Pause des WM-Vorrundenspiels zwischen Frankreich und Mexiko seinen Coach Raymond Domenech massiv beleidigt hatte. In der Folge war der 69-fache Internationale nach Hause geschickt worden.
Die verbliebenen französischen WM-Fahrer boykottierten einen Tag nach dem Rauswurf Anelkas das Training, was im Hexagone zu einem Sturm der Entrüstung führte.
Evra und Ribéry die Streikführer
Die verbandsinterne Disziplinar-Kommission kam zum Schluss, dass Captain Evra und Bayern-Spieler Ribéry die Initianten des Streiks gewesen waren. Toulalan wurde bestraft, weil es sein Berater war, der die Pressemitteilung der Spieler nach dem Streik verfasst hatte. (Si/ds)