Illegale Absprachen bei TV-Rechten in Italien Firma von Blatter-Neffe im Visier der Ermittler

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3 Luzern 17 35:30 29
4 Sion 16 34:28 26
5 GC 16 24:31 18
6 St. Gallen 16 18:25 18
7 Lausanne 16 28:31 17
8 Lugano 16 22:34 16
9 Thun 16 20:30 15
10 Vaduz 17 20:42 15

Umfassende Ermittlungen zu Unregelmässigkeiten bei der Vergabe von TV-Rechten erschüttern den italienischen Fussball. Die Büros mehrerer Erst- und Zweitligisten, des Ligaverbandes, der Kommunikationsagentur RTI und der Beraterfirma Infront werden durchsucht.

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Die Firma Infront, die von Philippe Blatter, dem Neffen des gesperrten FIFA-Präsidenten Joseph Blatter, geführt wird, bestätigte Ermittlungen gegen einige ihrer Manager, nicht jedoch gegen die Firma selbst.

Die Staatsanwaltschaft Mailand ermittelt bereits seit einigen Monaten in dem Fall. Es geht dabei um die Vergabe der TV-Rechte für die Jahre 2015 bis 2018, die letztendlich für 943 Millionen Euro an die TV-Sender Sky und Mediaset gingen.

Die Mediaset-Gruppe gehört Silvio Berlusconi, dem Präsidenten des AC Mailand. Im Fokus der Ermittler stehen unter anderen Club-Vertreter, die im Zusammenhang mit der Rechtevergabe Zahlungen von der Beraterfirma Infront angenommen haben sollen, wie der «Corriere della Sera» berichtete. (sda/gru)

Publiziert am 14.10.2015 | Aktualisiert am 16.10.2015
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