
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
In der Nacht auf den letzten Sonntag verunfallte der FCZ-Stürmer nach einer feucht-fröhlichen Siegesfeier (5:0-Sieg gegen Thun) und anschliessender Geburtstags-Party nach dem Schöneich-Tunnel schwer. Auto Totalschaden, linkes Wadenbein zertrümmert.
Bisher schwieg Stanic. Er wurde im Uni-Spital auch vor den Medien abgeschirmt. Doch nun meldet sich der Fussballer per offenem Brief an die Öffentlichkeit.
Er gesteht, dass er alkoholisiert am Steuer und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit den Unfall gebaut habe. Er gehe davon aus, dass er knapp über 100 Kilometer pro Stunde auf dem Tachometer gehabt habe.
Weiter schreibt Stanic, dass er einen grossen Fehler begangen habe, für den er sich schäme und der ihm leid tue. Er habe auch seine Vorbildfunktion als Spitzensportler nicht wahrgenommen sowie seinen Arbeitgeber und die Fans des FC Zürich enttäuscht.
Im weiteren hält Stanic aber fest, dass er in der besagten Nacht nie in ein Raserrennen verwickelt gewesen sei. Er trage die alleinige Schuld und müsse nun die Verantwortung dafür übernehmen.
Dass Ersatzgoalie David Da Costa kurze Zeit später an die Unfallstelle gefahren war, sei ihm nie bewusst gewesen. Stanic wurde laut seinen Angaben am Spitalbett von Da Costa selber darüber informiert.
Die Konsequenzen des schrecklichen Unfalls: Stanic wird sich für den Unfall vor dem Richter verantworten müssen. Und ob er seine Karriere auf dem Fussball-Platz fortsetzen kann, steht noch in den Sternen geschrieben.
Aber auch Da Costa muss mit Konsequenzen rechnen. Polizeisprecher Cortesi erklärte, dass in diesem Fall verschiedene Straftatbestände in Frage kämen, wie etwa Unterlassen von Nothilfe, Fahrerflucht und allenfalls auch Fahren in nicht fahrfähigem Zustand sowie Vereitelung einer Blutprobe.