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Am Valentinstag, am 14. Februar 2011, übernahm Lucien Favre den Trainerposten bei den «Fohlen». Es war Liebe auf den ersten Blick. Der FCZ-Meistercoach von 2006 und 2007 führte die Gladbacher aus dem Keller zum Klassenerhalt. Der Romand bricht mit dem Traditionsklub Rekord um Rekord.
In der aktuellen Ausgabe der «Sport Bild» werden einige Gründe für den Aufschwung der Borussia genannt. Favre habe das Team verjüngt (Durchschnittsalter 25 Jahre), habe Stammspieler wie Goalie Bailly (jetzt bei Xamax) und Idrissou aussortiert und sei nicht in Transferaktivismus verfallen, sondern habe es im Verbund mit Sportchef Max Eberl geschafft, Abwehrchef Dante zu halten.
Der erst 19-jährige Keeper Marc-André ter Stegen und Marco Reus (22) glänzen mit starken Leistungen und rechtfertigen das Vertrauen des Trainers. Auch Ex-Hopper Raul Bobadilla trifft nach seinem Time-out in Griechenland wieder (beim 4:1 gegen Wolfsburg).
Und offenbar sind auch Favres Trainingsmethoden nachhaltig, das Verletzungspech habe sich in dessen halbjähriger Amtszeit in Grenzen gehalten.
Dass die Spieler vor dem Tor effektiver sind als früher könnte damit zusammenhängen, dass Favre die Füsse der Stars ausmessen liess. Seither spielen alle mit handgefertigten Spezialeinlagen.
Wie lange hält Favres Höhenflug wohl an? Am kommenden Sonntag gastiert der Tabellenführer der Bundesliga in der Arena auf Schalke (17.30 Uhr im Live-Ticker auf Blick.ch). (ds)