Christian Constantin: «Gegner hat Spiel verkauft!»
SITTEN - Im Rahmen des grossen Wettbetrugs im europäischen Fussball wird ein Testspiel des FC Sion untersucht.
Aktualisiert um 22:48 | 21.11.2009
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Dies erklärt der Sittener Präsident Christian Constantin. Demnach habe der bosnische Gegner der Walliser die Partie «verkauft».
Wie im Walliser Radiosender «Rhône FM» gesagt wurde, habe sich der NK Travnik mit Hilfe von asiatischen Wettanbietern ein Trainingslager im letzten Sommer in der Schweiz finanziert. Das Testspiel gegen Sion in Portalban, das im Rahmen dieses Camps ausgetragen wurde, sei gemäss Constantin manipuliert worden. Sion hatte 4:1 gewonnen, und «gedacht, ein gutes Spiel absolviert zu haben. Doch es scheint, als hätten uns die Bosnier absichtlich machen lassen», so Constantin.
NK Travnik hatte im Sommer in der Schweiz auch gegen Neuchâtel Xamax und Servette getestet und ebenfalls verloren. 2:3 gegen die Neuenburger, 1:3 gegen die Genfer. Ob auch diese Spiele manipuliert waren, ist nicht bekannt.
Dass auch bei Testspielen betrogen wird, ist nicht unlogisch. Wenn keine Kameras am Spielfeldrand stehen, wie im freiburgischen Portalban, ist das Risiko gering, dass das (gekaufte) Fehlverhalten von Spielern oder Schiedsrichtern auffliegt. Dies gab auch ein Insider der so genannten «Berliner Szene» in der «Berliner Morgenpost» zu.
Gemäss dem ehemaligen Mitglied der Szene, das 2006 ausgestiegen sein will, würden Spieler, Trainer oder Schiedsrichter nicht selten erpresst, «weil man irgendetwas gegen sie in der Hand hat. Zum Beispiel hohe Schulden, Bordellbesuche oder homosexuelle Neigungen.»
Constantin ist derweil überzeugt, dass in der Axpo Super League keine Spiele manipuliert wurden. Er will es wissen, denn er lässt vor brisanten Partien die Telefonate seiner Spieler offenbar abhören. «Vor internationalen Spielen, die gefährdet sind, machte ich das. Ich hatte dies jeweils beim Richter beantragt», so Constantin gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. (Si/msc)
Wie im Walliser Radiosender «Rhône FM» gesagt wurde, habe sich der NK Travnik mit Hilfe von asiatischen Wettanbietern ein Trainingslager im letzten Sommer in der Schweiz finanziert. Das Testspiel gegen Sion in Portalban, das im Rahmen dieses Camps ausgetragen wurde, sei gemäss Constantin manipuliert worden. Sion hatte 4:1 gewonnen, und «gedacht, ein gutes Spiel absolviert zu haben. Doch es scheint, als hätten uns die Bosnier absichtlich machen lassen», so Constantin.
Keine Kameras, weniger Risiko
NK Travnik hatte im Sommer in der Schweiz auch gegen Neuchâtel Xamax und Servette getestet und ebenfalls verloren. 2:3 gegen die Neuenburger, 1:3 gegen die Genfer. Ob auch diese Spiele manipuliert waren, ist nicht bekannt.
Dass auch bei Testspielen betrogen wird, ist nicht unlogisch. Wenn keine Kameras am Spielfeldrand stehen, wie im freiburgischen Portalban, ist das Risiko gering, dass das (gekaufte) Fehlverhalten von Spielern oder Schiedsrichtern auffliegt. Dies gab auch ein Insider der so genannten «Berliner Szene» in der «Berliner Morgenpost» zu.
Gemäss dem ehemaligen Mitglied der Szene, das 2006 ausgestiegen sein will, würden Spieler, Trainer oder Schiedsrichter nicht selten erpresst, «weil man irgendetwas gegen sie in der Hand hat. Zum Beispiel hohe Schulden, Bordellbesuche oder homosexuelle Neigungen.»
Constantin lässt Spieler abhören
Constantin ist derweil überzeugt, dass in der Axpo Super League keine Spiele manipuliert wurden. Er will es wissen, denn er lässt vor brisanten Partien die Telefonate seiner Spieler offenbar abhören. «Vor internationalen Spielen, die gefährdet sind, machte ich das. Ich hatte dies jeweils beim Richter beantragt», so Constantin gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. (Si/msc)
Das sagen Blick.ch-Leser
- Peter Stohler, Liestal - 10:42 | 22.11.2009
- » richtig, wir sind in Sachen FCB sehr emotional. Dies ist aber auch ein Grund warum wir der europaweit mit Abstand beliebteste Schweizer Fussballclub sind. Hier in der trinationalen Region ist der FCB in der Gesellschaft fest verwurzelt und wenn der sportlich besten Mannschaft, am grünen Tisch, auf dubiose Art und Weise, der erspielte Meistertitel genommen wird, dann wehren wir uns. Sie können weiterhin alles ins lächerliche ziehen, den SFV-Sumpf legen sie damit nicht trocken.
- michel koeb, montady - 10:35 | 22.11.2009
- » Wenn jeder Bordellbesucher erpressbar ist, gute Nacht Frau Seeholzer! Lächerlich!
- Alfred Junod, Muttenz - 22:49 | 21.11.2009
- » An alle FCZ, FCB-Fans... lasst doch uns endlich mal in die Zukunft schauen und nicht immer vergangenen Titeln oder Spiele die passé sind, nachtrauern! Immer die Anschuldigungen und Zickeleien...... Wer erster ist nach 36 Runden, ist Meister, ob verdient oder nicht, Basta!
- Boesch Claudia, Thun - 21:09 | 21.11.2009
- » Lustig, YB Basel und FCZ spielen anscheinend allen in der Challenge Liga. Oder wie kann es sein, dass sich nun über solche Spiele aufregen? Es geht nicht um die Spiele der Super Liga!
- Anton Müller, Luzern - 21:08 | 21.11.2009
- » @Alleswisser Hugo,Basel: Stimmt, habe ja ganz vergessen, dass die ganze Welt sich gegen den FCB verschworen hat. Natürlich wurde euch alles geklaut und ihr seit nicht am eigenen Unvermögen gescheitert. Lächerich!!!
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