Der FCB fliegt nach Ungarn ans Europa-League-Spiel gegen Videoton. Einer darf nicht mit: Alex Frei.
Punkt 09.03 Uhr landet heute Morgen die Maschine der Hamburg Airways mit der Flugnummer HK1893 (dem Gründungsjahr des FC Basel) am Flughafen in Budapest. Nebel empfängt die FCB-Stars. Doch auch sonst ist die Laune getrübt.
Beim Schweizer Meister ist man stinksauer. Denn am Dienstagabend wird Alex Frei von der Uefa gesperrt. Grund: Der 33-Jährige war beim 0:0 in Lissabon gegen Sporting bei der Dopingprobe zu langsam.
Zusätzlich zur Sperre setzt es für Frei und den Klub je eine Busse ab.
Die Frage drängt sich auf: Warum liess sich der europäische Fussball-Verband soviel Zeit? Das erste Gruppenspiel in der Europa League in Lissabon fand am 20. September statt. Der Entscheid fiel am 18. Oktober, zuvor konnte der FCB noch eine Stellungnahme abgeben, doch das Fax erreichte den FCB erst einige Tage später.
Ein Rekurs ist nicht möglich, da die Uefa das Urteil nicht begründete. Das mutet etwas seltsam an. Der FCB akzeptiert die Strafe aber.
Fakt ist: Frei läuft es einfach nicht zur Zeit. Auch beim Toreschiessen haperte es zuletzt. Seit 615 Minuten wartet Frei in der Super League auf einen Torerfolg.
Für den neuen Coach Murat Yakin ist Freis Absenz besonders bitter. Bis gestern Abend hatte er mit ihm geplant. Muri zu Blick.ch: «Das ist natürlich keine einfache Situation, weil wir nichts geahnt haben.»
Auch Yapi und Kovac treten die einstündige Busfahrt nach Szekesfehervar nicht an. Sie werden geschont. Am Donnerstag steigt um 19 Uhr das Spiel gegen Videoton.
Frei muss sich die Partie vor dem Fernseher zu Gemüte führen und darf dann im Klassiker beim FCZ am Sonntag wieder ran.
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