Schweizerin Liebherr gegen Israelin Barkat Ladykracher in der Europa League!

Das Spiel zwischen Southampton und Hapoel Beer Sheva ist auch das Duell zweier aussergewöhnlicher Frauen.

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Mit dem Wort Wunder soll man ja vorsichtig umgehen. Aber das, was sich vor zwei Wochen in der südisraelischen Stadt Beer Shava zugetragen hat, darf man getrost als kleines Fussballwunder bezeichnen. Die Israelis liegen im Europa-League-Gruppenspiel gegen das grosse Inter Mailand mit 0:2 zurück und drehen das Spiel in der 2. Halbzeit. 3:2 heisst es am Schluss.

Möglich gemacht hat das Fussballwunder die 47-jährige Klubbesitzerin Alona Barkat. Die Unternehmerin hatte Anfang 2000 zusammen mit ihrem Mann ein High-Tech-Unternehmen im Silicon Valley gegründet und kam zehn Jahre später als reiche Frau zurück nach Israel. 2007 kaufte sie den Verein und führte ihn von der 2. Liga an die Spitze der israelischen Meisterschaft.

Am Donnerstag kann sie der Erfolgsstory ein weiteres Kapitel hinzufügen: Gewinnt Beer Sheva in Southampton überwintert der Klub europäisch.

Gleiches gilt allerdings auch für Southampton. Auch die «Saints» stehen vor dem grössten Erfolg der Klubgeschichte. Und auch dem Klub aus der südenglischen Hafenstadt steht seit sechs Jahren eine Frau voran: Die Schweizer Unternehmerin Katharina Liebherr. Sie hat das Männerbusiness Premier League ordentlich aufgemischt.  Als «Zerstörerin der Träume» wurde die Schweizerin bei Amtsantritt von englischen Medien gescholten.

Diese Zweifel hat sie längst zerstreut.

Sicher ist: Eine von beiden Frauen wird am Donnerstagabend jubeln dürfen!

Publiziert am 08.12.2016 | Aktualisiert am 08.12.2016

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