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Nach dem Hertha-Debakel vom Dienstag (0:4 gegen Benfica) hält sich das Bundesliga-Trio am Donnerstag in den Rückspielen der Europa-League-Sechzehntelfinals schadlos. Der Hamburger SV, Werder Bremen und Wolfsburg erreichten die nächste Runde.
Damit stellt die Bundesliga mit drei Vertretern in der Runde der letzten 16 die stärkste Fraktion des Wettbewerbs.
Spektakulär sind die Vorstösse von Wolfsburg (4:1 gegen Villarreal) und Werder Bremen (4:1 gegen Twente Enschede). Beide erzielen schon in den ersten 45 Minuten drei Tore.
Bei den Bremern ist Claudio Pizarro der Mann des Spiels. Der Peruaner trifft gleich dreimal, seine Treffer vier bis sechs in der Europa League. Bei Twente Enschede, das das Hinspiel 1:0 gewann, fehlt der Schweizer Nati-Stürmer Blaise Nkufo wegen einer Oberschenkelzerrung.
Bei Wolfsburg kommt der junge Schweizer Goalie Marwin Hitz vier Tage nach dem Bundesliga-Debüt und dem 2:1 gegen Schalke zum nächsten Erfolgserlebnis. Der 22-jährige Ostschweizer steigert sich nach nervösem Beginn und einem Patzer bei Gegentor zum 2:1 und zeigt in der zweiten Halbzeit einige gute Paraden.
Hitz, der seinen dritten Einsatz im Fanionteam von Wolfsburg absolviert, hat so seinen Anteil an der Qualifikation der «Wölfe». Nach dem 2:2 in Spanien vor Wochenfrist führen die Wolfsburger im Rückspiel schon nach 15 Minuten 2:0. Der deutsche Meister steht damit erstmals in den Achtelfinals eines Europacup.
Weniger souverän als Werder und Wolfsburg löst der HSV seine Aufgabe beim PSV Eindhoven. Nach dem 1:0-Heimsieg reicht das 2:3 dank der Auswärtstorregel trotz miserablem Beginn und 0:2-Pausenrückstand.
Am Ende der ersten Halbzeit hat der HSV Glück, dass er nur zwei Gegentreffer kassiert. Toivonen schon nach zwei Minuten sowie Dzsudzsak kurz vor der Pause treffen für den Leader der holländischen «Eredivisie».
Nur wenige Sekunden brauchen die Deutschen, um nach der Pause zum Auswärtstor zu kommen. Mladen Petric hebt den Ball mit der Fussspitze über den gegnerischen Goalie und bringt den HSV auf die Erfolgsspur.
Der HSV muss aber noch lange zittern, obwohl er durch Piotr Trochowski zwischenzeitlich per Foulpenalty ausgleichen kann (79.). Denn kurz vor Ende schiesst Koevermans das letztlich wertlose Siegtor für den PSV (89.), und der Schiedsrichter lässt über fünf Minuten nachspielen. (Si/msc)