Fans mussten sich ausziehen FCZ von Türken schikaniert und kalt geduscht

Bitterer Abend für den FCZ in Ankara – und die Türken erweisen sich als unfaire Gastgeber.

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Es ist ein Abend zum Vergessen für den FC Zürich. Bei Minustemperaturen verliert der FCZ am Donnerstag in Ankara gegen Osmanlispor mit 0:2. Aus der Traum vom Überwintern in der Europa League!

Doch nicht nur deshalb wird das Auswärtsspiel in der türkischen Haupstadt in schlechter Erinnerung bleiben. Von Anfang an werden die Zürcher in Ankara schikaniert. Das fängt bereits bei der Abfahrt ins Stadion an. Vor der Hotelausfahrt versperrt plötzlich ein Lastwagen dem FCZ-Teambus die Ausfahrt. 

Mit zehnminütiger Verspätung und nach langen Diskussion mit Händen und Füssen kann das Team endlich abfahren. Doch auch die Polizei, die den FCZ ins Stadion begleitet, hat es nicht besonders eilig. Im Schneckentempo wird der Teambus durch den Abendverkehr eskortiert.

Kein bisschen besser ergeht es den angereisten Fans. Ihr Flug trifft mit einiger Verspätung in Ankara ein. Die Busse, welche die Fans ins Stadion bringen, werden zweimal von der Polizei angehalten. Die Fans werden gefilzt. Viele FCZ-Anhänger treffen erst nach dem Anpfiff im Stadion ein. Denn auch mit den Eingangskontrollen nehmen es die Ordner sehr genau. Einige weibliche Fans müssen sich bis auf die Unterwäsche ausziehen. Münzen in den Hosentaschen werden den Fans abgenommen, Schlüssel konfisziert.

Für alle beteiligten Zürcher bleibt am Schluss nur Frust.

Und als sich die Spieler nach der Partie im eisigen Ankara warm duschen wollen erleben sie die nächste Überraschung: Aus einigen Duschen kommt nur kaltes Wasser!

Fürwahr, ein Abend zum Vergessen!

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 05.01.2017

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56 Kommentare
  • Robert  Schneiter aus Münsingen
    10.12.2016
    der FCZ ist selber schuld, warum fährt er in die Türkei, der Knatsch war doch vorauszusehen und es ist doch freiwillig dort zu spielen. ich weiss es gibt viele Daumen ach unten, ändert aber nichts an meiner Meinung
  • süleyman  kovanci 10.12.2016
    War doch klar das die retourkutsche kommt !Wenn man im eigenen stadion, beim hinspiel terroristen plattform bietet für eine terrorgruppe die in der türkei für x- 10000 fachen morde zustaendig ist , dann ist man mit einer kalten dusche wirklich fair bedient worden !
  • Claude  Marty 09.12.2016
    Das ist aber nicht das erste mal, es gab doch ein Skandal vor einigen Jahren im Stadion bernabace (?) in Istanbul.
    Das sind traurige Gastgeber; in Zukunft vergessen !!
  • Bruno  Gisler aus Münchenstein
    09.12.2016
    Immer wieder hört man das gleiche theater, der Türkische Fussballverband sollte endlich mal wie die Engländer ano dazu mal, für 5 Jahre aus dem Europäischen wettbewerb ausgeschlossen werden. Vieleiicht, aber nur vieleicht lernen sie daraus.
  • Erwin  Geradeaus 09.12.2016
    Meines Wissens hat es beim Spiel keine Ausschreitungen von Zürcher "Fussballfans" gegeben. Daher finde ich, dass die türkischen Massnahmen gegriffen haben. Bitte auch in die Schweizer Liga kopieren. Danke.