Unter Ryszard «Koko» Komornicki holt der FCL den ersten Sieg der Saison: Aber «Koko» warnt: «Gewonnen ist noch nichts.»
Die Erleichterung in Luzern ist greifbar: Im 7. Spiel der Saison resultiert endlich der erste Dreier. Und dies ausgerechnet in der Europa League gegen die favorisierten Belgier aus Genk.
Der Trainerwechsel von Murat Yakin zu Ryszard «Koko» Komornicki zeigt Wirkung: Das Team tritt bissig und mit viel Zug nach vorne auf. Nachdem man zuletzt immer früh in Rückstand geraten war, sind es diesmal die Luzerner, die vorlegen: Dimitar Rangelov, der bisher wie ein Fremdkörper im Angriff wirkte, trifft schon nach 7 Minuten.
Nur kurz fällt der FCL in alte Gewohnheiten zurück: Fünf Minuten nach dem Führungstreffer kann Thomas Buffel unbedrängt zur Mitte passen. Dort reagiert Jelle Vossen schneller als Stahel: 1:1. Was für eine kalte Dusche!
Aber die Luzerner kämpfen unbeirrt weiter. Es gelingt zwar längst nicht alles, aber der Wille zur Wiedergutmachung ist in jeder Aktion zu spüren. In der 71. Minute schiesst Adrian Winter das überfällige 2:1.
Goalie Zibung nach dem Spiel: «Dieses Spiel hat mehr Freude gemacht als die sechs vorherigen.» Als sich die Mannschaft nach dem Spiel vom Publikum feiern liess, habe er Hühnerhaut gehabt, sagt Zibung: «Es ist schön, können wir den Fans etwas zurückgeben.»
Alain Wiss sagt, es sei nach der Trainerentlassung ein Ruck durchs Team gegangen: «Jeder wollte sich beim neuen Coach aufdrängen. Er hat uns super eingestellt.»
Florian Stahel geht noch einen Schritt weiter: «Das war ein erster Schritt aus der Krise.»
FCL-Trainer «Koko» Komornicki: «Der Sieg war wichtig. In der 1. Halbzeit waren wir wirklich gut, haben fast zu offensiv gespielt. Wir haben mit Herz und Entschlossenheit gekämpft. Das hat mir gefallen.»
Aber «Koko» tritt gleich auf die Euphorie-Bremse: «Am Sonntag gegen Servette kommt der nächste Test, danach das Rückspiel in Genk. Gewonnen ist noch gar nichts.»
Genk-Trainer Mario Been dagegen geht hart ins Gericht mit seinem Team: «Wir waren schwach, viel zu ängstlich!»
Swissporarena. - 8217 Zuschauer. - SR Damato (It)
Tore: 7. Rangelov (Gygax) 1:0. 12. Vossen (Buffel) 1:1. 71. Winter (Lezcano) 2:1
Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Wiss, Muntwiler; Winter (93. Hochstrasser), Lezcano (82. Kryeziu), Gygax; Rangelov
Genk: Köteles; Fernandez, Anele, Nadson, Tshimanga; Buffel (84. Ugoala), Hyland, Gorius (46. Koulibaly), Joseph-Monrose (84. Limbombe); Vossen, Benteke
Bemerkungen: Luzern ohne Renggli und Sorgic, Genk ohne Ayub, Barda, Joneleit, Simaeys (alle verletzt). 18. Freistoss von Rangelov an die Latte. 26. Tor von Rangelov aberkannt (Offside). 74. Pfostenschuss von Benteke. Verwarnungen: 71. Vossen (Foul). 77. Lezcano (Foul). 87. Stahel (Foul).
Der FC Luzern muss sich heute im Europa-League-Hinspiel gegen Genk in Acht nehmen. FCL-Trainer Ryszard Komornicki: «Sie sind stilsicher, spielerisch stark. Sie haben schnelle Flügel und ein starkes Sturmduo. Sie sind gefährlich!»
Auch beim Blick in die Kaderliste kann einem Angst und Bange werden:Im Mittelfeld bekommen es die Luzerner mit Thomas Buffel (31) zu tun. Buffel hat 30 Mal das Trikot der Nationalmannschaft getragen und dabei 6 Tore für die Roten Teufel geschossen. Er hat in Holland (Feyenoord) und Schottland (Glasgow Rangers) gespielt. Besondere Merkmale: Seine Schnelligkeit und eine überragende Technik.
Explodieren könnte heute Abend auch Anthony Limbombé (18). Der Nachwuchsinterntaionale gilt als Riesentalent. Schnell und trickreich. Aber Limbombé hat eine kurze Zündschnur. Dies musste im letzten Winter sein Gegenspieler Rafinha vom Klub La Gantoise feststellen, als er von Limbombé im Vorbeigehen einen Schlag kassierte.
Allerdings dürfte Limbombé gegen Luzern erst im Verlaufe des Spiels eingewechselt werden. Dem Youngstar fehlt nach einer Verletzung die Kraft für 90 Minuten.
Die Belgier sind vor allem in der Offensive gut bestückt: Jelle Vossen (23) steht bei italienischen und deutschen Spitzenklubs auf dem Einkaufszettel. Genk hat den Vertrag mit dem Sturmjuwel erst gerade um fünf Jahre verlängert. Mit 1 Mio. Euro Jahreslohn ist Vossen Genks Topverdiener.
Dann ist da noch Christian Benteke (21). Der Shootingstar der letzten Saison traf vor einer Woche erstmals für Belgiens Nationalteam - ausgerechnet gegen den Erzrivalen Holland (Endstand: 4:2)
Es ist eine geballte Ladung Offensiv-Power, die da auf den FCL zukommt. Und als ob dies nicht schon genug furchteinflössend wäre, hat Genk auch noch den grössten Fussballprofi aller Zeiten in seinen Reihen: Ersatzgoalie Kristof Van Hout. Er misst 2,08 m!
| 93' |
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Das wars aus Luzern: Der FCL gewinnt mit 2:1. Vor allem die Art und Weise wie die Mannschaft aufgetreten ist, überzeugt. Da ist Kampf, Enthusiasmus zu spüren. Tugenden, die die Fans zuletzt öfter vermisst hatten. Am Sonntag kommts in Genf zum Kellerduell gegen Servette.Ob die Luzerner an ihre gute Leistung von heute Abend anknüpfen können? |
| 93' |
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Das wars aus Luzern: Der FCL gewinnt mit 2:1. Vor allem die Art und Weise wie die Mannschaft aufgetreten ist, überzeugt. Da ist Kampf, Enthusiasmus zu spüren. Tugenden, die die Fans zuletzt öfter vermisst hatten. Am Sonntag kommts in Genf zum Kellerduell gegen Servette.Ob die Luzerner an ihre gute Leistung von heute Abend anknüpfen können? |
| 89' |
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Noch einmal der FCL: Rangelov bedient Muntwiler. Köteles hält! |
| 86' |
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Was für eine Reaktion des FCL nach der Entlassung von Murat Yakin. Der einsatz stimmt. Luzern spielt offensiv wie nie in dieser Saison. Wenns beim 2:1 bleibt, dürfen sich die Luzerner sogar leise Hoffnungen auf die Gruppenphase machen. |
| 84' |
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Im Genk-Sektor wird eine Rauchbombe gezündet. Hoffentlich trübt das die Sicht von FCL-Goalie Zibung nicht. |
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Erster Wechsel beim FCL: Kryeziu kommt, Lezcano geht. |
| 81' |
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Gygax läuft an. Das war gar nichts! Aber Luzern bleibt in Ballbesitz. |
| 80' |
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Luzern hat alles Griff. Die Belgier wirken ein wenig ratlos. Sie müssen dem FCL einen weiteren Eckball zugestehen. |
| 75' |
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Eine Viertelstunde noch: Kann der FCL noch eins draufsetzen? |
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Riesenglück für den FCL. Stahel lässt sich den Ball abluchsen. Bentekes Geschoss landet am Pfosten. |
| 71' |
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71. Toooor! Adi Winter trifft zum 2:1. Tolles Durchspiel auf der rechten Seite: Lezcano setzt Winter ein. Der lässt sich nicht zweimal bitten. |
| 70' |
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Luzern muss aufpassen, dass ihnen das Spiel nicht entgleitet. Die Belgier haben mehr Ballbesitz. Luzern wirkt nicht mehr so spritzig. |
| 68' |
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Vor allem über rechts sind die Belgier gefährlich. Wieder der starke Buffel, wieder vergibt Benteke mit dem Kopf. |
| 67' |
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Kann der FCL dieses Tempo aufrecht erhalten? Beim einen oder anderen Luzerner schleichen sich Konzentrationsfehler ein. |
| 63' |
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Achtung! Buffel kann flanken, der Franzose Monrosé kommt an den Ball. Sein Schuss geht weit über Zibungs Tor. |
| 62' |
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«Steeeht auf...!» Die Fans spüren, dass der FCL jetzt ihre Unterstützung braucht. Ein 1:1 ist zu wenig. |
| 61' |
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Eine Stunde ist vorbei: Der FCL ist spielbestimmend. Aber die Belgier sind jetzt besser sortiert in der Abwehr, lassen nicht mehr viel zu. |
| 58' |
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Das Publikum steht voll hinter dem FCL, treibt das Team unermüdlich an. |
| 56' |
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55 Minuten gespielt in Luzern. Komornicki tigert an der Linie hin und her. Lezcano dringt in den Strafraum. Im letzten Moment stellt sich ihm ein belgisches Bein entgegen. |
| 53' |
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Ein Aufschrei geht durch die Arena: Lezcano zieht aus 17 Metern ab, Puljic hält den Fuss dazwischen. Aber der Ball streicht am Tor vorbei. Wieder nichts! |
| 52' |
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Den Leuten gefällts. Wieder ein Eckball für Luzern. 6:3-Cornerverhältnis. |
| 49' |
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Oh-la-la: Glück für den FC Luzern. Benteke setzt einen Kopfball aus sechs Metern übers Tor. |
| 47' |
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Kann der FCL den Schwung der 1. Halbzeit mitnehmen? Der 1. Torschuss lässt nicht lange auf sich warten: Gygax versuchts. |
| 46' |
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Weiter gehts. |
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Wir haben eine muntere 1. Halbzeit gesehen.Der FCL ist im Vergleich zur Meisterschaft kaum wieder zu erkennen. Vier, fünf hochkarätige Torchancen. Zur Erinnerung: Am Sonntag gegen GC kam der FCL zu keinem einzigen Torschuss. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff scheitert auch Adi Winter aus aussichtsreicher Position. | |
| 45' |
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Pause. Es steht 1:1 nach 45 absolvierten Minuten. |
| 39' |
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Luzern drückt: Schöner Flügellauf von Alain Wiss. Was für ein Schuss! Da fehlten nur Zentimeter! |
| 38' |
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Luzern-Trainer Ryszard Komornicki hat sich in die offizielle FCL-Kluft geworfen. Weisses Hemd, blau-weisse Krawatte, hellgrau Hosen. Seine Mannschaft zeigt bis jetzt einen beherzten Auftritt. Bloss die Tore fehlen. |
| 35' |
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Der FCL ist klar tonangebend, müsste eigentlich mit mindestens zwei Toren in Führung liegen. Die Luzerner spielen mutig nach vorne. Das hat man in dieser Saison selten gesehen in der Swissporarena. |
| 30' |
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Die nächste Grosschance für Luzern: Lezcano und Gygax im Doppelpass. Wieder rettet Goalie Köteles. |
| 28' |
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Riiiiesenchance für Luzern. Genks Aussenverteidiger, Tshimanga legt den Ball genau auf den Fuss von Lezcano. Der Paraguayer scheitert am herausstürmenden Köteles. |
| 26' |
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Riesenhammer von Muntwiler aus der 2. Reihe. Noch besser Genk-Goalie Köteles. Rangelov staubt ab, aber der Bulgare steht im Offside. Der Treffer zählt nicht. |
| 21' |
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20 Minuten sind rum in Luzern: Der FCL muss aufpassen, dass er das Spiel jetzt nicht aus der Hand gibt. Die Belgier werden stärker. |
| 18' |
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Freistoss für den FCL aus 18 Metern: Rangelov trifft nur die Latte. |
| 16' |
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Das ist gefährlich: Monrosé flankt, Dirketabnahme von Buffel. Zibung hält glänzend! |
| 12' |
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Tooor für Genk. Der Ausgleich. Über rechts kommt Thomas Buffel, er darf unbedrängt zur Mitte passen. Dort reagiert Jelle Vossen schneller als Stahel: 1:1. |
| 7' |
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Toooor für Luzern 1:0!!!!!!! Rangelov trifft nach einem weiteren Corner. Es ist das erste Tor des Bulgaren aus dem Spiel heraus! |
| 6' |
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Luzern drückt. Ein Gygyax-Corner. Toller Kopfball von Lezcano. Genk-Goalie Köteles mit den Fingerspitzen. |
| 4' |
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Ein gefährlicher Gygax-Freistoss. Muntwiler kann den freiliegenden Ball nicht über die Linie stochern. |
| 3' |
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Erste Halbchance für den FCL: Gygyax trifft den Ball nicht richtig. Es geht munter los! |
| 1' |
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Es geht los in Luzern: Der Gästesektor ist sehr gut gefüllt. Aber was ist mit den FCL-Fans los? Viele sind zu Hause geblieben. Sogar hinter Zibungs Tor hat es einige Lücken. |
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Genk: Köteles; Fernandez, Anele, Madson, Tshimanga; Hyland; Buffel, Gorius, Monrosé; Vossen, Benteke. | |
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Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Winter, Wiss, Muntwiler, Gygax; Lezcano, Rangelov. | |
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Herzlich willkommen zum Europa-League-Quali-Hinspiel zwischen Luzern und Genk. |
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