FC Basel Der 13-Tore-Sturm

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Heiko Ostendorp

Alex Frei und Marco Streller harmonieren schon fast blind. Jetzt wollen die beiden FCB-Stürmer vier Punkte gegen Sofia.

Alex Frei ist auch bei den bulgarischen Journalisten der gefragteste Mann. Nach der Landung in Sofia wird er von Kamerateams belagert. Der Nati-Captain: «Das wird richtungsweisend. Wir wollen mindestens einen Punkt mitnehmen und Sofia im nächsten Spiel zu Hause schlagen. Dann haben wir eine gute Ausgangsposition.»

Basel kann vom Überwintern in der Europa League träumen. Das ist vor allem das Verdienst von Frei und Sturm-Partner Marco Streller. Acht Tore haben sie zusammen auf dem Konto, Edel-Joker Federico Almerares hat ebenfalls schon fünf, während der Quali und der Gruppenphase.

Trainer Fink schwärmt: «Wir haben zuletzt viele Tore geschossen, die Entwicklung der Offensiv-Abteilung gefällt mir sehr gut. Alex übernimmt Verantwortung, Marco ist derzeit ein Vorbild für alle anderen. So einen Spieler wünscht sich jeder Trainer. Almerares nutzt seine Chance, wenn er reinkommt. Wir haben drei Top-Stürmer.» Die Bilanz gibt ihm recht. Frei traf in 15 Pflichtspielen neun Mal, bereitete 8 Tore vor. Strellers Quote: 19 Spiele, 13 Treffer!

Fink: «Man merkt Marco an, dass er etwas erreichen will. Er hat mit der WM ein grosses Ziel vor Augen. Wenn er so weitermacht, wird er bald wieder in der Nationalmannschaft sein.»

Darüber würde sich auch Kumpel Frei freuen. Er ist vom Zusammenspiel mit Streller begeistert: «Es ist eine Selbstverständlichkeit da. Jeder weiss, was der andere macht und will. Wir ergänzen uns prima.»

Bis auf zwei Ausnahmen (0:2 in St. Gallen, 0:1 in Fulham) hat der FCB in jedem Spiel getroffen. Hoffentlich geht der Lauf heute in Sofia weiter.

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