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Eigentlich hätten Ronaldo & Co. allen Grund zur Freude nach dem 6:2-Schützenfest gegen Bosnien. Sie haben sich soeben für die EM in Polen und der Ukraine qualifiziert.
Doch statt Jubel und Champagnerfontänen gibt’s in der Kabine nur bedrücktes Schweigen und Tränen. Was ist passiert?
Während des Zusammenzuges mit der Nationalmannschaft erfuhr Granada-Spieler Carlos Martins, dass sein 3-jähriger Sohn Gustavo an einer seltenen Knochenmark-Krankheit leidet.
Der Kleine hat zu wenige Blutplättchen und braucht mit grosser Dringlichkeit eine Knochenmark-Transplantation.
Das erfährt das Team direkt nach dem Triumph gegen Bosnien vom Mannschaftsarzt Henrique Jones. Bewegende Momente danach in der Kabine der Portugiesen. Martins vergräbt sein Gesicht in den Händen.
Pepe küsst ihn auf den Kopf, tröstet ihn. Später sagt Martins unter Tränen: «Das sind die schlimmsten Momente meines Lebens. Ich bin verzweifelt. Am Dienstag nach dem Spiel durchlebte ich eine ganz komische Mischung von Gefühlen.»
Trotzdem will er nicht aufgeben, sagt: «Ich habe viel geweint, aber ich weiss, dass wir Hilfe finden werden, um meinen Sohn zu retten.»
Die kriegt er schon von seinen Team-Kollegen. Cristiano Ronaldo verbreitet die Nachricht über Facebook: «Carlos braucht die Hilfe von allen Portugiesen, um das Leiden seines Sohnes zu heilen.»