Da steht er. Wie das Monument von Kopernikus am Warschauer Königsweg. Mario Balotelli. Er. Der Grösste.
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Auch dieser Jubel ging in die Geschichte ein: Bebeto feiert 1994 sein Baby.
Balotelli verzieht keine Miene. Das Leibchen zieht er aus. Die Arme legt er an wie ein Bodybuilder. Wie Terminator. Fehlt nur noch das Öl, das seine Muckis zum Glänzen bringt.
Eben hat Balotelli nach dem 1:0 auch das 2:0 erzielt. Es ist das schönste Tor des Turniers. Der Schuss ist so hart, dass er fast das Netz zerschmettert. Eine menschgewordene Maschine.
Vorausgegangen war ein blitzsauberer Konter mit einem genialen Steilpass von Montolivo, den Deutschlands Philipp Lahm total falsch einschätzt. Super-Mario büschelt den Ball, bis er perfekt liegt. Ein Kracher! Sogar Manuel Neuer klatscht da Beifall.
Mister Bummbastic – einen solchen Torjubel hat die Welt noch nie gesehen. Er wird in die Geschichte eingehen wie Bebetos Babyschaukel 1994, Roger Millas Tanz mit der Eckfahne 1990 oder Marco Tardellis entfesselter Sprint 1982. (A.Ku./wid)
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