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Am Sonntagmittag blickte ganz Fussball-Europa nach Polen, wo im Warschauer Kulturpalast die Gruppen zur EM-Qualifikation gezogen wurden. Ein Schweizer leitete die Zeremonie: Uefa-Generalsekretär Gianni Infantini. Das nützte wenig: Die Nati wird der schwierigen Gruppe H zugeteilt.
Als Welt-Nummer 18 wird die Schweiz aus Topf 2 einer der drei 5er-Gruppen zugelost. Aus Topf 1 kommt Fabio Capellos England – sicherlich der härteste Gegner im Kampf um den Gruppensieg.
Harter Kampf um zweiten Gruppenrang
Um Gruppenzweiter zu werden (und sich die Teilnahme an der Barrage zu sichern), muss die Nati Bulgarien, Wales und Montenegro hinter sich lassen – eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe.
Ausgelost wurden 9 Qualifikationsgruppen: 6 Gruppen (A bis F) à 6 Mannschaften und 3 (G bis I) mit je 5 Teams.
Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld wäre bei Erreichen der Endrunde 2012 in Polen und der Ukraine erst der dritte Coach nach Roy Hodgson und Köbi Kuhn, der die Schweiz zweimal in Folge an eine Endrunde bringt. Es wäre im 12. Anlauf erst die dritte Qualifikation nach 1996 und 2004. 2008 waren wir als Co-Ausrichter gesetzt. (ds)