
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Sepp Blatter (r.) tröstet Michael Ballack, bevor Kanzlerin Angela Merkel ihren Kicker verabschieden kann. (AP)
Dass der oberste europäische Fussballer, Michel Platini, den Siegern gratuliert, ist klar. Auch, dass der spanische König Juan Carlos, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr spanischer Amtskollege José Luis Zapatero auf dem Podest stehen und ihre Spieler verabschieden, ist logisch.
Aber dass sich auch Joseph Blatter ins Zentrum des Geschehens rückte, machte den Fussball-Fan stutzig.
Klar, Blatter ist als Fifa-Boss der Chef-Fussballer der Welt und auch Platinis Boss. Denn dieser ist als Uefa-Präsident automatisch auch Vize-Präsident der Fifa. Aber ist das Grund genug, sich aufs Treppchen der Europameister zu stellen?
Vielleicht wollte Joseph Blatter mit seiner Anwesenheit auch die Fifa-Einnahmen an der Euro 08 rechtfertigen. Denn die Uefa muss dem Weltverband 2 Prozent der Ticketeinnahmen abliefern. Macht laut der Gratiszeitung «News» rund 2,7 Millionen Franken. Für ein Turnier, bei dem die Fifa eigentlich nichts tun musste.