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Doch Basel, Bern, Genf und Zürich liessen sich nicht (ver)lumpen: In den vier Städten klappte die Entsorgung des zusätzlichen Kehrichts ohne Probleme. Flexible Dienstpläne, Pfand-Systeme und die Verstärkung mit Temporär-Müllmännern waren offenbar ein Volltreffer.
In Bern wurden seit Beginn der EM 750000 Gäste gezählt, davon rund 250000 aus dem Ausland. Bis zum Abschlussfestival am kommenden Sonntag rechnet man mit 900000 Besuchern – die alle riesige Mengen an Abfall hinterlassen.
40:30 für Basel gegen Bern
180 Tonnen Müll sammelte die Hauptstadt bisher ein, wie Theo Schmid von der Berner Strassenreinigung sagte. Allein 30 Tonnen Abfall produzierte die Partie Holland-Frankreich am 13. Juni, natürlich neben dem Spielfeld.
In Basel stiegen die Abfallmengen im Verlauf des Turniers: Das Eröffnungsspiel Schweiz-Tschechien brachten noch 24 Tonnen Abfall ans Rheinknie, beim Viertelfinal Holland-Russland warens alleine in der Innenstadt schon 40 Tonnen.
Mehr Dreck an der Fasnacht
Für die Basler Stadtreinigung kein Grund zur Panik. An einem normalen Fasnachtstag kommt mit 80 Tonnen die doppelte Menge Müll zusammen! Auch bei den zweiwöchigen «Fêtes de Genève» in Genf hinterlassen die Leute zwischen 120 und 130 Tonnen Kehricht. (SDA/dip)
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Im Berner Stade de Suisse spielt Holland gegen Rumänien, draussen werden volle Abfallsäcke mit leeren ausgewechselt. (Keystone)