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Der Schweizer Euro-Schiedsrichter Massimo Busacca pfiff die mit Spannung erwartete Partie pünktlich an. Hollands Bondscoach Marco Van Basten stellte sein Team auf einigen Positionen um. Goalie Stekelenburg, bouma, de Cler, de Zeeuw, van Persie, Affelay und Huntelaar standen alle in der Startelf. Bei den in weiss spielenden Rumänen ersetzte Marius Niculae seinen Bruder Daniel im Sturm.
Die erste Chance des Spiels bot sich van Persie in der 19. Minute, als er einen Kopfball deutlich übers Tor köpfelte. Die Holländer waren die aktivere Mannschaft, doch Mutu brachte mit einem Schuss aus der zweiten Reihe die Rumänen beinahe in Führung. Sein Schuss streifte knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug schoss Huntelaar aus guter Position über das Tor von Lobont.
Zu passive Rumänen
In der 36. Minute legte Huntelaar geschickt auf Robben ab, doch der Real-Legionär vergab die Riesenchance. Vor der Pause wären die Rumänen aber beinahe in Führung gegangen. Codrea verfehlte das Tor aus aussichtsreicher Position.
Nach der Pause hielt Goalie Lobont sein Team mit einer Weltklasse-Parade im Spiel. Van Persie hatte einen hohen Ball perfekt angenommen, sich gedreht und aus etwa sechs Metern abgedrückt. Lobont hielt. Das Tor lag in der Luft, zu passiv agierten die etwas behäbigen Rumänen. In der 55. Minute erzielte Klaas Jan Huntelaar den verdienten Führungstreffer.
Cruyff und van Persie zufrieden
Die Rumänen konnten die sich abzeichnende Niederlage nicht mehr verhindern. Im Gegenteil. Robin van Persie erzielte in der 87. Minute mit einem sehenswerten Schuss das 2:0. Van Persie sagte nach dem Spiel: «Dieser Sieg sagt viel aus. Wir haben nicht mit einem B-Team gespielt. Wir 23 Spieler bilden eine starke, ausgeglichene Gruppe.» Und die holländische Fussball-Legende Johan Cruyff sagte: «Nach den vielen Wechseln hatten wir eine nicht eingespielte Mannschaft auf dem Platz. Dass Rumänien gegen uns keine Chance hatte, ist stark. Sie hätten viel mehr tun müssen, um uns schlagen zu können.»
Gelungener Abend für Busacca
Massimo Busacca hatte die Partie stets im Griff. Er setzte sich sogar gekonnt in Szene: Der Tessiner stoppte nach einem Spielunterbruch einen hohen Ball technisch perfekt mit der Hacke und verdiente sich damit den Applaus der über 30 000 gut gelaunten Zuschauer.